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Vogelfluglinie

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    Die_Vogelfluglinie_der_schnelle_Verkehrsweg_von_und_nach_Skandinavien-Pressedienst_der_Bundesbahndirektion_Hamburg_10-1965

     

    Titel: Die Vogelfluglinie der schnelle Verkehrsweg von und nach Skandinavien

     

    Autor: diverse

    Erscheinungsjahr: 10/1965

    Herausgeber: Pressedienst der Bundesbahndirektion Hamburg

  • Auf dem Weg zur festen Beltquerung
    1.   April 1993 Die Trajektdienste wurden zum 1. April 1993 ausgegliedert und zur Deutschen Fährgesellschaft Ostsee mbH (DFO) vereinigt. Das neu entstandene Unternehmen baute seine Routen aus und will die Flotte modernisieren.
    1. Januar 1994 Aus der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn entsteht die DB AG
    1995 1995 wurde von der Dänischen Staatsbahn deren Fährreederei als DSB Rederi A/S ausgegliedert und 1997 in Scandlines A/S umbenannt.
    6. April 1997 Außerdienststellung FS "Theodor Heuss"
    6. Juni 1997 Indienststellung Doppelendfähre "Prins Richard"
    1. August 1997 Indienststellung Doppelendfähre "Schleswig-Holstein"
    30. September 1997 Außerdienststellung FS Deutschland (II)
    9. Oktober 1997 Indienststellung Doppelendfähre "Deutschland"
    1. November 1997
    Indienststellung Doppelendfähre "Prinsesesse Benedikte"
    31. Dezember 1997
    Außerdienststellung "Karl Carstens"
    21. Juli 1998 die DFO schliesst sich mit der dänischen Scandlines A/S zusammen, es entstand die Scandlines AG. Eigentümer   blieben weiterhin die Deutsche Bahn AG sowie das Königreich Dänemark, vertreten durch das Verkehrsministerium. Das Unternehmen expandierte in den darauf folgenden Jahren stark in die baltischen RoRo-Märkte, meist durch den Erwerb von Reedereien.
    1. Juni 1997 Inbetriebnahme der Eisenbahntunnel-Brückenverbindung über Fynen nach Seeland
    14. Juni 1998 Inbetriebnahme der Strassen-Brückenverbindung über Fynen nach Seeland
    1. Juli 2000 Inbetriebnahme der Brückenverbindung über den Öresund
    Ende 1995 Seit Ende 1995 werden auf der Seestrecke Gedser-Warnemünde keine Eisenbahnen mehr befördert. Die Zugverbindung Gedser-Nykøbing, ehemals 1903 die Schlüsselverbindungsstrecke nach Deutschland, wurde 2009 eingestellt und im dänischen Bahnhof Gedser sind seit 2011 nahezu alle Gleisanlagen demontiert   worden.
    2. Juni 1997 Einstellung des Güterverkehrs auf der Vogelfluglinie, der letzte planmässige Güterzug verlässt Puttgarden.
    3. September 2008 Vertrag zum Bau der Fehmarnbelt-Querung unterzeichnet
    20.   Dezember 2012 Bahn-Gutachter fordern Bau neuer Fehmarnsundbrücke. Die Fehmarnsundbrücke wird nach einem Bericht der „Lübecker Nachrichten“ (Freitag) in einigen Jahren nicht mehr den steigenden Verkehrsbelastungen gewachsen sein. Wie aus einem noch unveröffentlichten Gutachten der Deutschen Bahn (DB) hervorgehe, werde mit Fertigstellung des Fehmarnbelttunnels - geplant für das Jahr 2021 - die Belastbarkeit für den prognostizierten Verkehr auf der Strecke Hamburg-Kopenhagen nicht mehr ausreichen. Die Bahn empfehle den Bau einer neuen Querung am Sund. Das   bestehende Bauwerk weise nicht nur eine unzureichende Tragfähigkeit auf. Es   seien auch erhebliche Überschreitungen der zulässigen Grenzwerte festgestellt worden, was das Ermüdungsverhalten der Stahlkonstruktion angeht. Von der geforderten Restnutzungsdauer bis 2050 sei nicht auszugehen, stellt die Bahn   in ihrem Gutachten nach Angaben des Blattes fest. Die Fehmarnsundbrücke mit einem Schienenstrang und zwei Fahrspuren wurde 1963 für den Verkehr freigegeben.
  • Aushang an allen Fenstern
    1978 Schneewände Wiesmueller 2
    Dieser Aushang wurde im Februar 1979 an allen Fenstern der Reisezugwagen auf der Vogelfluglinie angebracht.
    Foto: Slg. Benno Wiesmüller
  • Bauer drohte zu schiessen - HP 6.3.1959

    1959-03-06 HP Bauer-drohte

    Heiligenhafener Post 6.3.1959

  • Brücke nach Norden - HP 28.12.1957
    1957 12 28 Teil1 Bruecke nach Norden
    1957 12 28 Teil2 Bruecke nach Norden
  • Titel BuchzurAusstellung 800px

    50 Jahre Vogelflugflinie


    DIN A4, 112 Seiten voller Informationen und Fotos zusammengestellt von
    zwei Arbeitskreisen,
    Druck und Vertrieb: Eggers-Verlag Heiligenhafen
    Limitierte Auflage - im Handel erhältlich für € 12,90

    Zum 50jährigen Jubiläum der Vogelfluglinie wurden von ehrenamtlich wirkenden
    Arbeitskreisen die Ausstellung
    und „Das Buch zur Ausstellung" realisiert.
    Das Buch bietet weitaus mehr als eine Zusammenfassung der Geschichte

    der Vogelfluglinie. Parallel zur Ausstellung informiert es über Planung und Bau
    der Sundbrücke und des Fährhafens.
    Es ist auf 112 Seiten lebendig illustriert
    mit Fotos, Grafiken, alten Zeitungsartikeln und teilweise unbekannten Aufnahmen

    aus Privatarchiven. In einem weiteren Kapitel kommen Zeitzeugen zu Wort.

    Erhältlich auch bei mir.

     

     

  • Das Tor zum Norden aufgestoßen - HP 17.7.1951

    Was der Berichterstatter sonst noch sah (s. auch Bericht auf Seite 5)

    Klarblauer Himmel - sommerlich warm - Sonnenschein - Just das rechte Wetter für einen Tag, der nicht nur für unseren Kreis von ganz besonderer Bedeutung war, sondern darüber hinaus das Interesse der gesamten europäischen Welt erweckt haben mag: Eröffnung der neuen Schnellverbindung zwischen Westeuropa und Skandinavien, Einweihung der Eisenbahnfähre Großenbrode - Gjedser !

    Seit 11.30 Uhr gleitet ein Kraftwagen nach dem anderen durch unser Städtchen zur Sundchaussee. Ab Lütjenbrode winkt weißbemützte Polizei die Richtung ein. Die Anfahrtstraße über das Flugplatzgelände holt - Teile des einstigen Rollfeldes ausnutzend - weit aus. Überall wehende Fahnen. Die um die Anlegestellen vertäuten und verankerten Wasserfahrzeuge haben über die Toppen geflaggt. - Neben dem Landrat, leitenden Beamten und politischen Persönlichkeiten des Kreises, sind bereits Landesminister Andersen und andere Vertreter der Landesregierung sowie Vertreter der Bundesbahn anwesend. Sie beleben den neu geschaffenen Bahnhof "Großenbrode-Kai", als pünktlich um 12.15 Uhr der von einer girlandengeschmückten Lokomotive gezogene Sonderzug einläuft, der u.a. Bundesverkehrsminister Dr. Seebohm und den Generaldirektor der Bundesbahn, Dr. Helberg, mitbringt. Ein Sudetendeutsches Mädel überreicht dem Bundesminister einen Blumenstrauß. - Bald wird es 11 Uhr sein, der Zeitpunkt, zu dem das Fährschiff mit den dänischen Gästen erwartet wird. So sammelt man sich an der Fährbrücke. Dicht an der Sperrkette, die von unserem Meister Metzger bedient wird, wartet Bundesminister Dr. Seebohm auf den historischen Augenblick und pünktlich wird auch das Erscheinen der "Danmark" vom Turm des Empfangsgebäudes durch Lautsprecher avisiert. Noch außerhalb der Hafeneinfahrt führt das schmucke Schiff ein Wendemanöver durch, um dann rückwärts einzulaufen. Während als Gruß seine tieftönende Sirene aufheult, antworten alle übrigen der im Hafen liegenden Schiffe. Beim Anlegen, das mit großer Präzision vor sich geht, ertönt aus den Lautsprechern der Marsch "Alte Kameraden". Gebannt sieht alles dem Schauspiel zu, so daß unser Meister Metzger erst durch eine nicht gerade sanfte Aufforderung des Bundesministers dazu veranlaßt werden muß, seines Amtes zu walten, wodurch der Weg zu den nun die Brücke betretenden Gästen freigegeben wird, denen man entgegengeht.

    Nachdem das gemeinsame Mittagessen eingenommen war, begaben sich die deutschen Gäste auf die neu überholte schmucke "Danmark", deren zweckmäßige Einrichtungen und hübsch ausgestatteten Salons auf sie nicht ohne Eindruck blieben, während die dänischen Gäste zunächst noch Gelegenheit nahmen, sich die Anlagen und Einrichtungen an Land anzusehen. Wohl die meisten Deutschen machten von der Möglichkeit Gebrauch, an Bord des Schiffes billig Schokolade und Zigaretten zu erstehen.

    Besonders interessant und reizvoll aber war es, mit den dänischen Teilnehmern ein wenig zu plaudern bei einem Glas Wermut und etwas Gebäck. Während der Unterhaltung eines Heiligenhafener Unternehmers mit Minister Larsen stellte sich heraus, daß dieser über die Lage und Größe unseres Städtchens sehr genau im Bilde war. Dabei stellte er in Aussicht, unser Bad einmal mit seiner Familie besuchen zu wollen.

     1951 07 17 HP Das Tor zum Norden aufgestossen

    Wasserverdrängung: 3972 tons, Geschwindigkeit 15,5 sm, Aufnahmefähigk.: 16 Eisenbahn-Güterwagen sowie 1000 Passagiere. Länge der Gleisanlagen an Deck: 157 m

    Foto: Fährschiff "Danmark"

  • Die„Vogelfluglinie" regt sich - HP 3.6.1958

    at Immer mehr rückt die Verwirklichung der „Vogelfluglinie" in ein Stadium, auf das dann nur noch der Beginn der prak­tischen Arbeiten erfolgen kann. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in großen Illustrierten mit Zeichnungen, auf denen die große Sundbrücke zu sehen ist, wird auch die Linienführung im Raum Heili­genhafen seit einiger Zeit erörtert. In diesem Zusammenhang ist es interessant, zu erfahren, daß zur Zeit ein Bau- Meß­trupp des Straßenamtes Eutin bei der Arbeit ist, um die geplante Straßen­führung festzulegen.

  • Die Fährverbindung von Großenbrode-Kai nach Gedser (DK) 
     
    7 September 1949     Mit der   Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949
    erfolgte die Umbenennung mit Wirkung vom
    7. September 1949 in „Deutsche Bundesbahn“.
      1949   Dänisches   Komitee wendet sich an die IHK Hamburg,
    die Vogelfluglinie weiter zu planen.
    27 September 1949   Indienststellung   der Motorfähre "Schleswig-Holstein"
    (ehem. "Frauke") für   den Fährverkehr auf dem Fehmarnsund.
    Außerdienststellung der Fehmarnsund.
      1950   Die   Deutsche Bundesbahn beginnt den Kriegsentwurf neu zu überarbeiten.
    17 Februar 1950   (HP) Vogelfluglinie Lübeck-Fehmarn
    1 August 1950   (HP) Mit Schienen-Bus nach Heiligenhafen
    11 August 1950   (HP) Schienenbus in Betrieb
    11 November 1950   1.   Tagung aller deutsch/dänischen Komitees.
    31 Dezember 1950   Vertrag Linie   Großenbrode - Gedser (DK)
    31 Januar 1951   Abkommen zwischen der DB und der DSB über die Einrichtung
    einer Eisenbahn- Fährlinie   zwischen Großenbrode und Gedser.
    23 April 1951   Erster   Spatenstich für den Fährhafen Großenbrode
    8 Mai 1951   FS   Fehmarn befindet sich in der Werft zur Verlängerung (HP)
    15 Juli 1951   1. Eröffnung der 36 sm langen Fährlinie Großenbrode - Gedser (DK)
    mit der alten dänischen Dampffähre "Danmark"
    durch die Herren Seebohm und Lindberg.
      1951   Indienststellung   der Motorfähre "Dronning Ingrid".
    6 September 1951   Der Präsident der   Eisenbahndirektion Hamburg, Dr. Schelp,
    teilte mit, daß am 1. Oktober der   Güterverkehr auf der
    Linie Großenbrode–Gjedser aufgenommen werden soll.
    Bisher hätten etwa 3200 Kraftfahrzeuge die Route benutzt.
    Rund 12.000 Personen seien mit der "Danmark" gefahren,
    daß bisher als einziges Fährschiff die Verbindung in beiden
    Richtungen herstellt. Das im Bau   befindliche deutsche Fährschiff,
    das wahrscheinlich den Namen   "Deutschland" tragen wird,
    soll am 1. Mai 1953 in Dienst gestellt werden
    – bis dahin ist die Strecke Lübeck–Großenbrode soweit ausgebaut,
    daß sie von den Zügen im 100-Stunden-Kilometer-Tempo
    befahren werden kann.
    18 September 1951   Überführungsfahrt der Dampffähre "Fehmarn"
    nach Umbau auf Dieselmotoren und einer  
    Verlängerung von 41 m auf 53,50 m.
      3 November 1951   Die Bundesbahnstrecke Lübeck–Neustadt–Großenbrode
    soll für den Betrieb mit schnellsten D-Zügen bei
    einer Geschwindigkeit von 100 Kilometer in der Strunde
    ausgebaut werden. Dieses gab der stellvertretende
    Präsident der Bundesbahn, Dr. Gerthels, bei einem Besuch
    der Jnsel Fehmarn bekannt. Die Strecke kann im Hinblick
    auf den schlechten Zustand des Oberbaues nur mit einer
    Geschwindigkeit von 60   Kilometer befahren werden.
    Für den Bau der Gleisanlagen, der sich über mehrere Jahre
    erstrecken soll, stehen der Bundesbahn 12 Millionen Mark zur
    Verfügung.
    15 Dezember 1952   Fertigstellung der Verbindungskurve   bei Lütjenbrode
    21 Februar 1953   Taufe des   Fährschiffes "Deutschland" in Kiel
    9 Mai 1953   Überführung und Indienststellung der Bundesbahnfähre
    "Deutschland I" durch den   damaligen Bundespräsidenten
    Theodor Heussam 28. Mai 1953
    Sommer 1954   Ab   Großenbrode-Kai verkehren 8 D-Zug-Paare mit Direktverbindungen
    nach Kopenhagen, Stockholm,Hoek van Holland, Amsterdam, Oostende,
    Chur, Basel, Wien, Rom Rijeka, Ancona und Split.
    Es verkehren die Fähren   "Danmark", "Dronning Ingrid" und "Deutschland".
    18 Dezember 1954   Indienststellung   der DSB-Fähre "Kong Frederik IX"
    durch die damalige dänische   Prinzessin Ann-Marie.
    Sommerfahrplan   1956   Es   passieren täglich 50 Züge die Strecke Großenbrode-Kai - Lübeck.
    6 November 1956   Die Deutsche   Bundesbahn wird ab Sommer 1957 über
    vier "Trans-Europ-Expreßzüge"   verfügen.
    Wie auf der internationalen Fahrplankonferenz in Lissabon  
    beschlossen wurde, soll auch der "Helvetia-Expreß" (Hamburg–Zürich)  
    in einen "T.-E.-E.-Zug" umgewandelt werden. Er wird so   beschleunigt,
    daß er in Basel noch Anschluß nach Bern und Genf und an die  
    Nachtverbindung nach Mailand erhält. Die Bundesbahn wird dafür neue  
    Schnelltriebwagen einsetzen, die über 100 bis 120 Sitze (mit Platzkartenpflicht)  
    verfügen. Sie werden alle den gleichen Anstrich und das Symbol   "TEE" tragen.
    13 April 1957   Der   Vizepräsident der Bundesbahndirektion Hamburg teilte mit,
    daß die Bundesbahn   in diesem Jahr 11 Mio.Mark für die Verbesserung
    des Oberbaus der   schleswig-holsteinischen Strecken aufwenden will.
    Ein Mitglied des   Verwaltungsrates der Bundesbahn bezifferte die Kosten
    für den Bau der   „Vogelfluglinie“ auf rund 180 Millionen Mark –
    die Bauzeit werde rund fünf   Jahre betragen.
    Vor allem müßten eine Brücke über den Fehmarnsund gebaut und  
    der Hafen Puttgarden ausgebaut werden. Bisherige Pläne gehen davon aus,
    eine   mehrstöckige Brücke zu bauen. Die untere Bahn sei für den Zug-
    und die obere   für den Kraftwagenverkehr vorgesehen. 
    16 April 1957   (HP) Vogelfluglinie kostet 180 Millionen DM
      1957   Umbau   der "Schleswig-Holstein" auf größere Trajektkapazität.
    14 November 1957   Indienststellung   der DB-Fähre "Theodor Heuss" durch die Großnichte des damaligen   Bundespräsidenten.
    3 Dezember 1957   (HP) Theodor Heuß im planmäßigen Dienst
  • Die Zeit nach Gründung der Reichsbahn bis Gründung der Deutschen Bundesbahn
     
    1. 4.1920 Gründung Deutsche Reichsbahnen
    7. 11.1921 Durch einen Sturm strandet die Fehmarnsund auf Fehmarner Seite beim Gästehaus Albert.
    19.12.1921 • Über die trostlosen Verkehrsverhältnisse zwischen dem Festland und der Jnsel Fehmarn
    ist schon wiederholt berichtet worden. Jetzt ist vom preußischen Landtag auf Antrag
    der schleswig-holsteinischen Abgeordneten Milberg und Bayer die Überbrückung des
    Fehmarnsundes beschlossen worden.
    22.11.1922 • In einer Zuschrift des Ministers für Handel und Gewerbe heißt es, daß der Plan einer
    Überbrückung   des Fehmarnsundes unter den gegenwärtigen Verhältnissen zurückgestellt
    werden müsse, dagegen ersucht der Minister, ihm baldigst Vorschläge für die Verbesserung
    des Fährbetriebes zu machen.
    15.02.1924 Gründung Deutsche Reichsbahn Gesellschaft
    31.12.1924 • Eine Probefahrt mit dem neuen Triebwagen wurde auf Fehmarn von Burg nach Orth
    veranstaltet und nahm einen glänzenden Verlauf. Der Triebwagen entwickelt eine
    Geschwindigkeit von 30 Kilometern in der Stunde. Er enthält 50 Sitzplätze dritter Klasse
    und eine Anzahl Stehplätze. 
    18.05.1925 Baubeginn der Bäderbahn von Bad Schwartau über Ratekau, Timmendorfer Strand,
    Scharbeutz bis Haffkrug durch die Deutsche Reichsbahn.
    9.11.1927 Überführungsfahrt der Dampffähre "Fehmarn"
    - Zur Trajektierung des neuen KOE Benzoltriebwagens "Therese".
    31.5.1928 Einweihung des letzten Teilstückes der Bäderbahn Bad Schwartau - Neustadt (Holst).
    1936-1937 Der Seefliegerhorst in Großenbrode entsteht, den Kiestransport übernimmt eine Feldbahn
    von Heiligenhafen über Lütjenbrode nach Großenbrode.
    Der Seefliegerhorst erhält einen Gleisanschluß.
    26.9.1937 Einweihung der Storströmbrücke zwischen Falster und Seeland (DK)
    15.5.1938 Letzter Fahrplan der KOE
    1939-1945
    Der zweite Weltkrieg
    1940 Erster Entwurf für Reichsautobahn und Reichsbahnstrecke
    mit gemeinsamer Hochbrücke über den Fehmarn Sund.
    31. 1.1941 Gesetzesvorlage im dänischen Reichstag über eine Eisenbahnfähre "Belt"
    mit dazugehöriger Verbindung Nyköbing - Falster - Rödbyhavn.
    8. 4.1941
    Deutsch-dänisches Abkommen zur Schaffung einer Fährverbindung
    Fehmarn - Rödby mit dem Ziel:   Inbetriebnahme 4 Jahre nach Baubeginn.
     1. 8.1941
    Übernahme der KOE durch die Reichsbahn. Betrieb und Verwaltung der KOE
    werden bereits mit Rückwirkung vom 1. Januar 1941 an zu Nutzen und Lasten
    des Deutschen Reiches geführt. Die Gefolgschaft der KOE wird am 1.8.1941
    mit der Verstaatlichung in den Dienst der Deutschen Reichsbahn
    mit allen Rechten und Pflichten übernommen.
    14. 9.1941 Erster Spatenstich bei Strukkamp, dann in Dänemark
    1941-1942 Zum Kiestransport für den Bau der RAB wird die Feldbahn
    ab Heiligenhafen bei Eichtthal verlegt.
    1943 Einstellung   der Bauarbeiten aufgrund der Kriegslage.
    Es sind folgende Bauwerke begonnen worden:
    Trockenlegung des Großenbroder Moores und erste Dammschüttungen für die RAB,
    Tunnel bei Strukkamp und eine Mole westlich von Puttgarden.
    1945 Wegfall der Linie Gedser - Warnemünde für den Westen.
    1945-1949 Verwaltung durch die Britische Besatzungszone,
    ab 1946 durch die "Hauptverwaltung der Eisenbahnen
    des amerikanischen und britischen Besatzungsgebiets". 
    Diese verlegte 1947 ihren Sitz nach Offenbach am Main
    und nannte sich in „Deutsche Reichsbahn im Vereinigten Wirtschaftsgebiet“ um.
  • Doch noch Vogelfluglinie? - HP 11.8.1950
    Mit einer eingehenden Untersuchung der Strömungsverhältnisse und der Sandwanderung im Raum unseres Fehmarnsundes wird auf Veranlassung des Wasser- und Schiffahrtsamtes Ostsee und der Bundesbahn im kommenden Frühjahr begonnen werden. Die Maßnahme stellt eine notwendige Vorarbeit zur endlichen Verwirklichung der seit Jahren projektierten Vogelfluglinie dar.
  • Erster Schritt zur„Vogelfluglinie" - HP 17.7.1951

    Ostseefähre Großenbrode—Gjedser eröffnet / Eisenbahnverkehr Hamburg—Kopenhagen um zwei Stunden verkürzt

    Großenbrode. Unter dem Heulen zahl­reicher Schiffssirenen traf das dänische Fährschiff „Danmark" in dem flaggengeschmückten Hafen von Großenbrode (Kreis Oldenburg) ein und eröffnete damit die Fährverbindung zwischen Großenbrode und dem dänischen Hafen Gjedser. Zwischen der Bundesrepublik und Dänemark bestehen nunmehr zwei lei­stungsfähige Fährverbindungen für Passa­giere und Kraftwagen.

    Unmittelbar nach dem Festmachen der „Danmark" begrüßten Bundesverkehrsminister Dr. Seebohm und der Präsident der Deut­schen Bundesbahn, Dr. Heiberg, im Seebahn­hof Großenbrode den dänischen Verkehrsmi­nister Dr. Larsen und den Generaldirektor der dänischen Stäatsbahnen, Terkelsen, die mit der „Danmark" eingetroffen waren. An­schließend wurde nach einer Besichtigung der „Danmark" der Vertrag zwischen der Bundesrepublik und Dänemark über die Fähre Großenbrode—Gjedser von Dr. Heiberg und dem Generaldirektor der dänischen Staatsbahnen, Terkelsen, unterzeichnet.

    Dr. Helberg betonte in einer Begrüßungs­ansprache, daß die neue Verbindung der erste Schritt zu einer großen Verkehrslinie dar­stelle, die in Skandinavien schon seit Jahr­zehnten unter dem Namen „Vogelfluglinie" angestrebt wird, mit dem Trajektverkehr für Güterwagen sei jedoch voraussichtlich erst im Oktober dieses Jahres zu rechnen. Auch werde sich die Bundesbahn erst 1953 mit einem eigenen Fährschiff beteiligen können. Dr. Helberg unterstrich, daß durch die bahntechnischen Vorkehrungen der Eisenbahnverkehr von Hamburg nach Kopenhagen um etwa zwei Stunden verkürzt wird.

    Bundesverkehrsminister Dr. Seebohm dankte seinem dänischen Ministerkollegen für die Hilfe von dänischer Seite, die die Fährver­bindung mit ermöglicht habe. Er äußerte ferner die Hoffnung, daß die internationale Fährverbindung zwischen Mitteleuropa und Skan­dinavien dazu beitragen werde, das- „schwer-gepüfte" Land Schleswig-Holstein wirtschaftlich zu entlasten. Im übrigen sei die die Fährverbindung ein Beweis, daß sich internationale Aufgaben trotz politischer Ressentioments lösen lassen.

  • Fehmarn soll mit dem Festland verbunden werden - HP 27.11.1951

    Zwei Kilometer langer Damm geplant — „Vogelfluglinie" auf dem Reißbrett — Wissenschaftliche Vorarbeiten

    Burg auf Fehmarn.Das Projekt der „Vogelfluglinie", einer leistungsfähigen Auto­straße, die Dänemark auf dem kürzesten Wege über die Insel Laaland und Fehmarn mit Mitteleuropa verbinden soll, stand in Lübeck im Mittelpunkt deutsch-dänischer Be­sprechungen. Die Vogelfluglinie soll von Roedby auf Laaland über Puttgarden im Norden der Insel Fehmarn über Großenbrode und Lü­beck nach Hamburg führen und von dort als Autobahn bis nach Basel fortgesetzt werden.

    Diese internationale Durchgangsstraße erfordert zwischen dem Festland und. der Insel Fehmarn den Bau eines gewaltigen Dammes von etwa zwei Kilometer Länge und 25 Meter Kronenbreite, der Bahngeleise und die Auto­straße tragen soll. Die Kosten für dieses Bau­werk über den Fehmarnsund werden auf etwa 14 Millionen Mark geschätzt. Da man sich bei einem so kühnen Projekt auf keine Experimente einlassen kann, beauftragte das Land Schleswig-Holstein die gewässerkundliche Untersuchungsanstalt beim Wasser- und Schiffahrtsamt   Ostsee in   Heiligenhafen mit den wissenschaftlichen Vorarbeiten.

    Um die beste Stelle für den Dammbau zu finden, müssen unter anderem die Strömungsverhältnisse an der künftigen Baustelle unter­sucht und geographische und morphologische Forschungen an den Küstenrändern durchge­führt werden. Neue See- und Küstenkarten sind aufzustellen und ihre Eintragungen mit den im Jahre 1875 aufgestellten katasterli­chen Erhebungen zu vergleichen. Geologische und hydrographische Untersuchungen der ge­wässerkundlichen Forschungsanstalt sollen Aufschluß darüber geben, welche Einflüsse und Umstände an bestimmten Küstenab­schnitten im Laufe der Jahrzehnte zu Ab­brüchen und Anlandungen geführt haben.

    Die Wasserbehörden wollen wissen, welche möglichen Folgen der Bau eines Dammes durch den Fehmarnsund haben kann. Man befürchtet beispielsweise, daß die Deiche auf der Insel Fehmarn einem Steigen des Was­serspiegels nicht gewachsen sein könnten. Man will Unterlagen darüber haben, ob unter Umständen die Häfen Orth, Lernkenhafen, Heiligenhafen und Burgstaaken infolge des Dammbaues, versanden, oder der Dammbau ihre Versandung beschleunigen könnte. Berücksichtigt werden muß auch die Möglich­keit, daß die anliegenden Buchten verschlicken.

    Der Bauplan sieht in der Mitte des Dam­mes eine große Schleuse, vor, Um für Schiffe eine Durchfahrtsmöglichkeit zuschaffen. Da beiderseits des Dammes durch den Wind ein verschieden hoher Wasserstand eintreten wird, müssen auch die Strömungsverhältnisse im Fehmarnsund genau ermittelt werden. Die Strömung schwankt augenblicklich zwischen zwei und acht Meter in der Sekunde. Von den genauen Berechnungen des Strömungsvorganges hängt es ab, welchem Druck die Schleuse gewachsen sein muß.

    Die Arbeit der gewässerkundlichen For­schungsanstalt in .Heiligenhafen wird sich über einen Zeitraum von etwa zwei bis drei Jah­ren erstrecken. Bis dahin müssen durch ge­naue Untersuchungen alle Naturkräfte auf See und in Küstennähe genau erfaßt und be­urteilt werden. Erst dann kann man mit dem Bau des Straßen- und Eisenbahndammes über den Fehmarnsund beginnen, der den jahr­zehntealten Plan der „Vogelfluglinie" Wirk­lichkeit werden lassen soll.

  • Moderner Verkehr folgt dem Flug der Zugvögel - 2. Mai 1958
    1958 05 5 Moderner Verkehr folgt dem Flug der Zugvoegel
  • Neue Pläne um die Vogelfluglinie - HP 21.8.1951

    Während die Bundesbahn sich mit Plänen beschäftigt, die einen evtl. Dammbau über den Fehmarnsund zum Ziele haben, hat Neustadts Bürgervorsteher Dr. Bracher im Landtag eine Debatte über eine Verbindung Fehmarns mit Wagrien durch einen Damm als Maßnahme der werteschaffenden Arbeitslosenfürsorge ausgelöst. Nach Berechnungen der Bundesbahn dürfte ein zu bauender Damm, der selbstverständlich eine zu überbrückende Durchfahrt für Seefahrzeuge erhalten würde, wesentlich billiger werden als eine über die ganze Sundbreite reichende Stahlbrücke. Außerdem würde man den Schwierigkeiten der Stahlbeschaffung aus dem Wege gehen und eine erheblich größere Anzahl von Erwerbslosen auf längere Zeit beschäftigen können. Sowohl Wirtschaftsminister Andersen sowie der ehemalige Ministerpräsident Abgeordneter Lüdemann haben die Vorschläge Dr. Prachers wärmstens unterstützt. Minister Andersen wies darauf hin, daß der Dammbau zwar eine Angelegenheit der Bundesbahn sei, daß aber bei seinem Zustandekommen mit namhaften Zuschüssen aus Landesmitteln zu rechnen sei.

    Es muß besonders darauf hingewiesen werden, daß sich die Dammpläne zunächst noch im Stadium erster Erwägungen befinden. - Schon die verhältnismäßig starke Strömung im Fehmarnsund, die sich bei einer Verengung des Sundes auf einen schmalen Durchlaß vervielfachen würde, dürfte dem Dammbau nicht geringe Schwierigkeiten in den Weg legen.

  • Seebohm will auch andere Laender an der Vogelfluglinie interessieren - HP 5.4.1957
    1957 04 05 Seebohm will auch andere Laender an der Vogelfluglinie interessieren
  • Tychsen Vogelfluglinie muss ausgebaut werden - HP 29.9.1978
    1978 09 28 Tychsen Vogelfluglinie muss ausgebaut werden
  • Vogelfluglinie - ein 100 Jahre alter Plan- HP 10.2.1953

    Wieder brachte der Heiligenhafener Winterabend seinen Hörern mit dem Vortrag, für den Rektor i.R. Böttger gewonnen wurde, eine reiche Veranstaltung. Der Sprecher, der sich mit den verschiedenen Projekten der Vogelfluglinie als der geraden Straße Skandinavien - Hamburg befaßte, entwickelte seinen Vortag von dem Küstenstreifen, der sogen. Mahbrüch aus, der heute unseren Bahnhof trägt. Das Hin und Her, das dem Bahnbau Oldenburg - Heiligenhafen voranging, wurde deutlich. Es zeigte u.a. auch die Mühen auf, die schon damals aufgewendet wurden, Fehmarn mit dem Festland zu verbinden - aber auch solche, die sich gegen einen Damm- bezw. Brückenbau im Fehmarn-Sund richteten. Handelskammern und Nautische Vereine wurden um Gutachten ersucht und entschieden sich für die Wünsche Heiligenhafens, das den Grund als Schiffahrtsweg offenzuhalten sich bemühte. Wie sehr diese Wünsche berechtigt waren, zeigt die Zahl der Schiffe, die 1888 den Sund passierten. Es waren 1380, die den gefahrlosen Binnenweg der Außenroute vorzogen.

    Sich endgültig der Vogelfluglinie zuwendend, zeigte Böttger zunächst das im Kröhnkeplan 1864 vorgeschlagene Projekt einer geraden Verbindung Kopenhagen - Hamburg auf, beleuchtete dann die Verkehrslage in Dänemark und kam zu dem Schluß, daß die Verwirklichung der Vogelfluglinie für Dänemark zur Notwendigkeit geworden sei.

    Mit besonderem Interesse verfolgte die Hörer-Gemeinde den Ausführungen des Vortragenden, in denen er sich mit den von Heiligenhafen ausgehenden Bemühungen um eine direkte Verbindung nach dem Norden befaßte. Im Jahre 1911 trat der Bürger- und Verkehrsverein unter Leitung von Dr. Sähn mit einem Vorschlag an maßgebende Stellen heran und im gleichen Jahre erläuterte Heiligenhafens Bürgermeister im Deutsch-Dänischen Komitee den Vorschlag Heiligenhafens: Eine direkte Bahn Oldenburg - Heiligenhafen mit Endung westlich der Stadt in der Gegend des Hohen Ufers oder des westlichen Binnensees, dann Fährfahrt westlich um Fehmarn herum nach Rödby.

  • Offiziell war die Vogelfluglinie von Beginn an Dampffrei
    Allerdings gab es besonders in der Anfangsphase einige Ausnahmen, wie diese Fotos aus dem September 1963 zeigen:
    63 09 51
    63 09 52
    Fotos: Pressemappe DB, Foto Böhlke
  • 1957 04 16 Vogelfluglinie kostet 180 Millionen DM

    Heiligenhafener Post 16.4.1957

  • Vogelfluglinie Lübeck - Fehmarn - HP 17.02.1950

    Landrat Dr. Rohwedder kündigte vor dem Kreistag den Ausbau der geplanten Vogelfluglinie Lübeck - Fehmarn an. Zur Vorbereitung des Planes soll sich eine dänische Kommission bereits in West-Deutschland befinden. Nach ihrer Fertigstellung wird die Vogelflugline die direkte Verbindung zwischen Deutschland und Skandinavien sein.

  • Vogelfluglinie muß kommen ! - HP 6.9.1957
    1957 09 06 VOGELFLUGLINIE muss kommen
  • Wird die "Vogelfluglinie" Wirklichkeit - HP 09.11.1954

    Der Beschluß der schwedischen Staatsbahnen, den Verkehr zwischen Trelleborg und Saßnitz durch den Bau einer viergleisigen Zugfähre zu intensivieren, hat in Dänemark und Westdeutschland große Aufmerksamkeit erweckt. Auf einer mehrtägigen Besprechung in Lübeck haben nun Vertreter der Deutschen Bundesbahn und der dänischen Staatsbahnen die Frage erörtert, welche Maßnahmen notwendig sind um den Gedanken der "Vogelfluglinie" als Hauptverkehrsweg zwischen Skandinavien und Mitteleuropa über Westdeutschland verwirklichen zu können.

    Die deutschen und dänischen Experten sind durch den Beschluß der schwedischen Eisenbahn vor folgende Situation gestellt worden: Noch vor dem Bau der neuen Fähre, die 20 Millionen schwedische Kronen kosten soll, wird nach den Beschlüssen der Budapester Fahrplankonferenz der durchgehende Zugverkehr zwischen Trelleborg und Saßnitz nach München durch die Sowjetzone aufgenommen. Das erste Zugpaar wird vermutlich schon im Sommerfahrplan enthalten sein. Diese neue Linie soll den Skandinaviern eine schnellere Verbindung nach Süddeutschland, Österreich, Italien und Jugoslawien ermöglichen, wobei vorausgesetzt wird, daß die Züge in der Sowjetzone normale D-Zug-Geschwindigkeit erhalten.

    Demgegenüber sind Bundesbahn und dänische Staatsbahn stark daran interessiert, die gegenwärtige Verbindung Gjedser - Großenbrode auszubauen oder was der "Vogelfluglinie" entspräche, eine neue Fährverbindung zwischen Puttgarden auf Fehmarn und Rödby Hafen zu schaffen. Voraussetzung wäre, auf deutscher Seite eine feste Verbindung über den Fehmarnsund, auf dänischer Seite eine Brücke über den Oeresund zu bauen. Der gegenwärtige westdeutsche Fährhafen Großenbrode ist unzulänglich. Wenn der Verkehr nach dem Norden über Dänemark verstärkt werden soll, müßte der Hafen ausgebaut werden. Die Kosten würden ungefähr 16 Millionen DM betragen.

    Die Vorteile der "Vogelfluglinie" umriß Generaldirektor Therkelsen von den dänischen Staatsbahnen mit folgenden Worten: "Die Fährverbindung Gjedser - Großebrode, 72 Kilometer lang, erfordert eine Fahrzeit von drei Stunden. Auf der Route Rödby - Puttgarden auf Fehmarn, 18 Kilometer lang, verkürzt sie sich auf 50 Minuten. Sobald die Bundesbahn die Arbeit zur Verwirklichung der Idee aufnimmt, folgt Dänemark auf dem Fuße. Die Kosten werden sich, soweit sie auf die dänischen Staatsbahnen entfallen, auf rund 40 Millionen Mark belaufen." Therkelsen betonte, auf deutscher Seite herrsche volles Einverständnis und der Wille, lieber größere Kosten auf die Ideallinie auf sich zu nehmen, als viele Millionen in den Ausbau des Hafens von Großenbrode zu stecken, der trotzdem ein Provisorium bleiben würde. Wenn die deutsch-dänischen Besprechungen zu einem Uebereinkommen führten, könne man damit rechnen, daß ein fast 50 Jahre alter Traum der Verkehrsfachleute sehr bald Wirklichkeit werde.

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