banner

Vogelfluglinie

  • 02.05.1986 Taufe FS Karl Carstens

    1986 05 02 12 Taufe KC Postkarten 0029x
  • 12. Mai 1963 - Puttgarden vor der Eröffnung

     
    1963 05 12 Bahnsteig 2
     
    1963 05 12 Vorplatz
     
    1963 05 12 Heizhaus Pf
     
    1963 05 12 Stw Pf Pto ABf
     
    1963 05 12 To Einsatz
     
    1963 05 12 Bf Nordteil
     
    Fotos: Nachlass Rauch
  • 14.05.1988 25 Jahre Vogelfluglinie (DSB Ersttagsbrief)

    1988 05 14 25 Ars 0100x
  • 17.1.1986 Aufschwimmen FS Karl Carstens

    1986 01 17 Aufschwimmen Postkarten 0022x
  • 18.12.1997 - Die letzte Fahrt FS Karl Carstens

    1997 12 18 KC Letzte Fahrt Postkarten 0038x
  • 1965 Die Vogelfluglinie der schnelle Verkehrsweg von und nach Skandinavien

     

    Die_Vogelfluglinie_der_schnelle_Verkehrsweg_von_und_nach_Skandinavien-Pressedienst_der_Bundesbahndirektion_Hamburg_10-1965

     

    Titel: Die Vogelfluglinie der schnelle Verkehrsweg von und nach Skandinavien

     

    Autor: diverse

    Erscheinungsjahr: 10/1965

    Herausgeber: Pressedienst der Bundesbahndirektion Hamburg

  • 2013 - Buch zur Ausstellung

    Titel BuchzurAusstellung 800px

    50 Jahre Vogelflugflinie


    DIN A4, 112 Seiten voller Informationen und Fotos zusammengestellt von
    zwei Arbeitskreisen,
    Druck und Vertrieb: Eggers-Verlag Heiligenhafen
    Limitierte Auflage - im Handel erhältlich für € 12,90

    Zum 50jährigen Jubiläum der Vogelfluglinie wurden von ehrenamtlich wirkenden
    Arbeitskreisen die Ausstellung
    und „Das Buch zur Ausstellung" realisiert.
    Das Buch bietet weitaus mehr als eine Zusammenfassung der Geschichte

    der Vogelfluglinie. Parallel zur Ausstellung informiert es über Planung und Bau
    der Sundbrücke und des Fährhafens.
    Es ist auf 112 Seiten lebendig illustriert
    mit Fotos, Grafiken, alten Zeitungsartikeln und teilweise unbekannten Aufnahmen

    aus Privatarchiven. In einem weiteren Kapitel kommen Zeitzeugen zu Wort.

    Erhältlich auch bei mir.

     

     

  • 25000 Mark Preis für Fehmarnsund-Brückenentwurf - HP 9.1.1959

    1959 01 09 25000 Mark Preis fuer Fehmarnsund Brueckenentwurf
     
  • 29.7.1985 - Kiellegung FS Karl Carstens

    1985 07 29 FS Kiellegung Postkarten 0020x
  • 31.05.1986 Eroeffnungsfahrt FS Karl Cartens

    1986 05 31 Eroeffnungsfahrt FS KC 0030
  • Annemarie Renger zur Vogelfluglinie (Bundestagsabgeordnete) - HP 3.3.1959

    1959 03 03 Annemarie Renger zur Vogelfluglinie
     
  • Auch Oldenburg erhebt Einspruch - HP 4.12.1959

     
    1959 12 04 Auch Oldenburg erhebt Einspruch
     
  • Auf dem Weg zur festen Beltquerung

    Auf dem Weg zur festen Beltquerung
    01.04.1993 Die Trajektdienste wurden zum 1. April 1993 ausgegliedert und zur Deutschen Fährgesellschaft Ostsee mbH (DFO) vereinigt. Das neu entstandene Unternehmen baute seine Routen aus und will die Flotte modernisieren.
    01.01.1994 Aus der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn entsteht die DB AG
    1995 1995 wurde von der Dänischen Staatsbahn deren Fährreederei als DSB Rederi A/S ausgegliedert und 1997 in Scandlines A/S umbenannt.
    06.04.1997
    Außerdienststellung FS "Theodor Heuss
    01.06.1997 Inbetriebnahme der Eisenbahntunnel-Brückenverbindung über Fynen nach Seeland
    06.06.1997 Indienststellung Doppelendfähre "Prins Richard"
    01.08.1997 Indienststellung Doppelendfähre "Schleswig-Holstein"
    30.09.1997 Außerdienststellung FS Deutschland (II)
    09.10.1997 Indienststellung Doppelendfähre "Deutschland"
    01.11.1997
    Indienststellung Doppelendfähre "Prinsesesse Benedikte"
    31.12.1997
    Außerdienststellung "Karl Carstens"
    21.07.1998 die DFO schliesst sich mit der dänischen Scandlines A/S zusammen, es entstand die Scandlines AG. Eigentümer   blieben weiterhin die Deutsche Bahn AG sowie das Königreich Dänemark, vertreten durch das Verkehrsministerium. Das Unternehmen expandierte in den darauf folgenden Jahren stark in die baltischen RoRo-Märkte, meist durch den Erwerb von Reedereien.
    14.06.1998 Inbetriebnahme der Strassen-Brückenverbindung über Fynen nach Seeland
    01.07.2000 Inbetriebnahme der Brückenverbindung über den Öresund
    Ende 1995 Seit Ende 1995 werden auf der Seestrecke Gedser-Warnemünde keine Eisenbahnen mehr befördert. Die Zugverbindung Gedser-Nykøbing, ehemals 1903 die Schlüsselverbindungsstrecke nach Deutschland, wurde 2009 eingestellt und im dänischen Bahnhof Gedser sind seit 2011 nahezu alle Gleisanlagen demontiert   worden.
    02.06.1997 Einstellung des Güterverkehrs auf der Vogelfluglinie, der letzte planmässige Güterzug verlässt Puttgarden.
    03.09.2008 Vertrag zum Bau der Fehmarnbelt-Querung unterzeichnet
    20.12.2012 Bahn-Gutachter fordern Bau neuer Fehmarnsundbrücke. Die Fehmarnsundbrücke wird nach einem Bericht der „Lübecker Nachrichten“ (Freitag) in einigen Jahren nicht mehr den steigenden Verkehrsbelastungen gewachsen sein. Wie aus einem noch unveröffentlichten Gutachten der Deutschen Bahn (DB) hervorgehe, werde mit Fertigstellung des Fehmarnbelttunnels - geplant für das Jahr 2021 - die Belastbarkeit für den prognostizierten Verkehr auf der Strecke Hamburg-Kopenhagen nicht mehr ausreichen. Die Bahn empfehle den Bau einer neuen Querung am Sund. Das   bestehende Bauwerk weise nicht nur eine unzureichende Tragfähigkeit auf. Es   seien auch erhebliche Überschreitungen der zulässigen Grenzwerte festgestellt worden, was das Ermüdungsverhalten der Stahlkonstruktion angeht. Von der geforderten Restnutzungsdauer bis 2050 sei nicht auszugehen, stellt die Bahn   in ihrem Gutachten nach Angaben des Blattes fest. Die Fehmarnsundbrücke mit einem Schienenstrang und zwei Fahrspuren wurde 1963 für den Verkehr freigegeben.
     14.12.2019 Einstellung des Eisenbahn-Fährverkehrs über den Fehmarnbelt Aufgrund der Bauarbeiten zur Hinterlandanbindung in Dänemark (Bau einer neuen Storström-Brücke).
  • Ausbau der Vogelfluglinie - HP 12.8.1958

    12.8.1958 HP Ausbau der Vogelfluglinie
  • Aushang Schneewände

    Aushang an allen Fenstern
    1978 Schneewände Wiesmueller 2
    Dieser Aushang wurde im Februar 1979 an allen Fenstern der Reisezugwagen auf der Vogelfluglinie angebracht.
    Foto: Slg. Benno Wiesmüller
  • Bauer drohte zu schiessen - HP 6.3.1959

    Bauer drohte zu schiessen - HP 6.3.1959

    1959-03-06 HP Bauer-drohte

    Heiligenhafener Post 6.3.1959

  • BD Hamburg - Einweihung der Sundbrücke am 30.4.1963

    BD Hamburg - Einweihung der Sundbrücke am 30.4.1963
     
    1963 04 22 001
    1963 04 22 002
    1963 04 22 003
    1963 04 22 004
    1963 04 22 005
    1963 04 22 006
    1963 04 22 007
    1963 04 22 008
    1963 04 22 009
    1963 04 22 010
    1963 04 22 011
    1963 04 22 012
     
  • Behelfsbrücke bei Wulfen

    Die Behelfsbrücke bei Wulfen (1961-1963)

     

    Der Kies für die Inselrampe der Sundbrücke stammt hauptsächlich vom Wulfener Berg.
    Da die "Scraper" relativ schwere Fahrzeuge sind, wurde diese Brücke notwendig.

     

    Fotos: Bahr

    Behelfsbruecke1 Foto: Bahr

     

    Behelfsbruecke2 Foto: Bahr

     

    Behelfsbruecke3 Foto: Bahr

  • Belastungsprobe des Fähranlegers am 12.2.1963

     
    1963 02 12 Theodor Heuss
     
    1963 02 12 Theodor Heuss kommt
     
     Vo H 45 7 166 Hans Boehlke
     
     1963 02 12 Einfahrt Fb1
     
     1963 02 12 Theodor Heuss in Fb1
     
    1963 02 12 Blick von Fb1 auf Bf
     
    Alle Fotos Pressearchiv der BD Hamburg / Böhlke
     
  • Beunruhigung in Großenbrode - Wieder die Vogelfluglinie - HP 03.10.1958

    Beunruhigung in Großenbrode / Wieder die Vogelfluglinie - Heiligenhafener Post 03.10.1958
    1958 10 03 Beunruhigung in Großenbrode Wieder die Vogelfluglinie
  • Brücke nach Norden - HP 28.12.1957

    Brücke nach Norden - HP 28.12.1957
    1957 12 28 Teil1 Bruecke nach Norden
    1957 12 28 Teil2 Bruecke nach Norden
  • Brückenbauwettbewerb läuft an - HP 30.12.1958

    1958 12 30 Brueckenbauwettbewerb laeuft an
     
  • Bürger- und Verkehrsverein zur Umgehungsstraße - HP 1.7.1958

    Bürger- und Verkehrsverein zur Umgehungsstraße - HP 1.7.1958
    1958 07 01 Buerger und Verkehrsverein zur Umgehungsstrasse
  • Das Tor zum Norden aufgestoßen - HP 17.7.1951

    Das Tor zum Norden aufgestoßen - HP 17.7.1951

    Was der Berichterstatter sonst noch sah (s. auch Bericht auf Seite 5)

    Klarblauer Himmel - sommerlich warm - Sonnenschein - Just das rechte Wetter für einen Tag, der nicht nur für unseren Kreis von ganz besonderer Bedeutung war, sondern darüber hinaus das Interesse der gesamten europäischen Welt erweckt haben mag: Eröffnung der neuen Schnellverbindung zwischen Westeuropa und Skandinavien, Einweihung der Eisenbahnfähre Großenbrode - Gjedser !

    Seit 11.30 Uhr gleitet ein Kraftwagen nach dem anderen durch unser Städtchen zur Sundchaussee. Ab Lütjenbrode winkt weißbemützte Polizei die Richtung ein. Die Anfahrtstraße über das Flugplatzgelände holt - Teile des einstigen Rollfeldes ausnutzend - weit aus. Überall wehende Fahnen. Die um die Anlegestellen vertäuten und verankerten Wasserfahrzeuge haben über die Toppen geflaggt. - Neben dem Landrat, leitenden Beamten und politischen Persönlichkeiten des Kreises, sind bereits Landesminister Andersen und andere Vertreter der Landesregierung sowie Vertreter der Bundesbahn anwesend. Sie beleben den neu geschaffenen Bahnhof "Großenbrode-Kai", als pünktlich um 12.15 Uhr der von einer girlandengeschmückten Lokomotive gezogene Sonderzug einläuft, der u.a. Bundesverkehrsminister Dr. Seebohm und den Generaldirektor der Bundesbahn, Dr. Helberg, mitbringt. Ein Sudetendeutsches Mädel überreicht dem Bundesminister einen Blumenstrauß. - Bald wird es 11 Uhr sein, der Zeitpunkt, zu dem das Fährschiff mit den dänischen Gästen erwartet wird. So sammelt man sich an der Fährbrücke. Dicht an der Sperrkette, die von unserem Meister Metzger bedient wird, wartet Bundesminister Dr. Seebohm auf den historischen Augenblick und pünktlich wird auch das Erscheinen der "Danmark" vom Turm des Empfangsgebäudes durch Lautsprecher avisiert. Noch außerhalb der Hafeneinfahrt führt das schmucke Schiff ein Wendemanöver durch, um dann rückwärts einzulaufen. Während als Gruß seine tieftönende Sirene aufheult, antworten alle übrigen der im Hafen liegenden Schiffe. Beim Anlegen, das mit großer Präzision vor sich geht, ertönt aus den Lautsprechern der Marsch "Alte Kameraden". Gebannt sieht alles dem Schauspiel zu, so daß unser Meister Metzger erst durch eine nicht gerade sanfte Aufforderung des Bundesministers dazu veranlaßt werden muß, seines Amtes zu walten, wodurch der Weg zu den nun die Brücke betretenden Gästen freigegeben wird, denen man entgegengeht.

    Nachdem das gemeinsame Mittagessen eingenommen war, begaben sich die deutschen Gäste auf die neu überholte schmucke "Danmark", deren zweckmäßige Einrichtungen und hübsch ausgestatteten Salons auf sie nicht ohne Eindruck blieben, während die dänischen Gäste zunächst noch Gelegenheit nahmen, sich die Anlagen und Einrichtungen an Land anzusehen. Wohl die meisten Deutschen machten von der Möglichkeit Gebrauch, an Bord des Schiffes billig Schokolade und Zigaretten zu erstehen.

    Besonders interessant und reizvoll aber war es, mit den dänischen Teilnehmern ein wenig zu plaudern bei einem Glas Wermut und etwas Gebäck. Während der Unterhaltung eines Heiligenhafener Unternehmers mit Minister Larsen stellte sich heraus, daß dieser über die Lage und Größe unseres Städtchens sehr genau im Bilde war. Dabei stellte er in Aussicht, unser Bad einmal mit seiner Familie besuchen zu wollen.

     1951 07 17 HP Das Tor zum Norden aufgestossen

    Wasserverdrängung: 3972 tons, Geschwindigkeit 15,5 sm, Aufnahmefähigk.: 16 Eisenbahn-Güterwagen sowie 1000 Passagiere. Länge der Gleisanlagen an Deck: 157 m

    Foto: Fährschiff "Danmark"

  • Der zukünftige Fährbahnhof Puttgarden am 19. Dezember 1962

    Ein Blick in Richtung Dänemark
    1962 12 19 VO P 21 2 Hans Boehlke BD HH II
    Foto DB/ Böhlke
  • Die „Vogelfluglinie" regt sich - HP 3.6.1958

    Die„Vogelfluglinie" regt sich - HP 3.6.1958

    at Immer mehr rückt die Verwirklichung der „Vogelfluglinie" in ein Stadium, auf das dann nur noch der Beginn der prak­tischen Arbeiten erfolgen kann. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in großen Illustrierten mit Zeichnungen, auf denen die große Sundbrücke zu sehen ist, wird auch die Linienführung im Raum Heili­genhafen seit einiger Zeit erörtert. In diesem Zusammenhang ist es interessant, zu erfahren, daß zur Zeit ein Bau- Meß­trupp des Straßenamtes Eutin bei der Arbeit ist, um die geplante Straßen­führung festzulegen.

  • Die Fährverbindung von Großenbrode-Kai nach Dänemark

    Die Fährverbindung von Großenbrode-Kai nach Gedser (DK) 
     
    7 September 1949     Mit der   Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949
    erfolgte die Umbenennung mit Wirkung vom
    7. September 1949 in „Deutsche Bundesbahn“.
      1949   Dänisches   Komitee wendet sich an die IHK Hamburg,
    die Vogelfluglinie weiter zu planen.
    27 September 1949   Indienststellung   der Motorfähre "Schleswig-Holstein"
    (ehem. "Frauke") für   den Fährverkehr auf dem Fehmarnsund.
    Außerdienststellung der Fehmarnsund.
      1950   Die   Deutsche Bundesbahn beginnt den Kriegsentwurf neu zu überarbeiten.
    17 Februar 1950   (HP) Vogelfluglinie Lübeck-Fehmarn
    1 August 1950   (HP) Mit Schienen-Bus nach Heiligenhafen
    11 August 1950   (HP) Schienenbus in Betrieb
    11 November 1950   1.   Tagung aller deutsch/dänischen Komitees.
    31 Dezember 1950   Vertrag Linie   Großenbrode - Gedser (DK)
    31 Januar 1951   Abkommen zwischen der DB und der DSB über die Einrichtung
    einer Eisenbahn- Fährlinie   zwischen Großenbrode und Gedser.
    23 April 1951   Erster   Spatenstich für den Fährhafen Großenbrode
    8 Mai 1951   FS   Fehmarn befindet sich in der Werft zur Verlängerung (HP)
    15 Juli 1951   1. Eröffnung der 36 sm langen Fährlinie Großenbrode - Gedser (DK)
    mit der alten dänischen Dampffähre "Danmark"
    durch die Herren Seebohm und Lindberg.
      1951   Indienststellung   der Motorfähre "Dronning Ingrid".
    6 September 1951   Der Präsident der   Eisenbahndirektion Hamburg, Dr. Schelp,
    teilte mit, daß am 1. Oktober der   Güterverkehr auf der
    Linie Großenbrode–Gjedser aufgenommen werden soll.
    Bisher hätten etwa 3200 Kraftfahrzeuge die Route benutzt.
    Rund 12.000 Personen seien mit der "Danmark" gefahren,
    daß bisher als einziges Fährschiff die Verbindung in beiden
    Richtungen herstellt. Das im Bau   befindliche deutsche Fährschiff,
    das wahrscheinlich den Namen   "Deutschland" tragen wird,
    soll am 1. Mai 1953 in Dienst gestellt werden
    – bis dahin ist die Strecke Lübeck–Großenbrode soweit ausgebaut,
    daß sie von den Zügen im 100-Stunden-Kilometer-Tempo
    befahren werden kann.
    18 September 1951   Überführungsfahrt der Dampffähre "Fehmarn"
    nach Umbau auf Dieselmotoren und einer  
    Verlängerung von 41 m auf 53,50 m.
      3 November 1951   Die Bundesbahnstrecke Lübeck–Neustadt–Großenbrode
    soll für den Betrieb mit schnellsten D-Zügen bei
    einer Geschwindigkeit von 100 Kilometer in der Strunde
    ausgebaut werden. Dieses gab der stellvertretende
    Präsident der Bundesbahn, Dr. Gerthels, bei einem Besuch
    der Jnsel Fehmarn bekannt. Die Strecke kann im Hinblick
    auf den schlechten Zustand des Oberbaues nur mit einer
    Geschwindigkeit von 60   Kilometer befahren werden.
    Für den Bau der Gleisanlagen, der sich über mehrere Jahre
    erstrecken soll, stehen der Bundesbahn 12 Millionen Mark zur
    Verfügung.
    15 Dezember 1952   Fertigstellung der Verbindungskurve   bei Lütjenbrode
    21 Februar 1953   Taufe des   Fährschiffes "Deutschland" in Kiel
    9 Mai 1953   Überführung und Indienststellung der Bundesbahnfähre
    "Deutschland I" durch den   damaligen Bundespräsidenten
    Theodor Heussam 28. Mai 1953
    Sommer 1954   Ab   Großenbrode-Kai verkehren 8 D-Zug-Paare mit Direktverbindungen
    nach Kopenhagen, Stockholm,Hoek van Holland, Amsterdam, Oostende,
    Chur, Basel, Wien, Rom Rijeka, Ancona und Split.
    Es verkehren die Fähren   "Danmark", "Dronning Ingrid" und "Deutschland".
    18 Dezember 1954   Indienststellung   der DSB-Fähre "Kong Frederik IX"
    durch die damalige dänische   Prinzessin Ann-Marie.
    Sommerfahrplan   1956   Es   passieren täglich 50 Züge die Strecke Großenbrode-Kai - Lübeck.
    6 November 1956   Die Deutsche   Bundesbahn wird ab Sommer 1957 über
    vier "Trans-Europ-Expreßzüge"   verfügen.
    Wie auf der internationalen Fahrplankonferenz in Lissabon  
    beschlossen wurde, soll auch der "Helvetia-Expreß" (Hamburg–Zürich)  
    in einen "T.-E.-E.-Zug" umgewandelt werden. Er wird so   beschleunigt,
    daß er in Basel noch Anschluß nach Bern und Genf und an die  
    Nachtverbindung nach Mailand erhält. Die Bundesbahn wird dafür neue  
    Schnelltriebwagen einsetzen, die über 100 bis 120 Sitze (mit Platzkartenpflicht)  
    verfügen. Sie werden alle den gleichen Anstrich und das Symbol   "TEE" tragen.
    13 April 1957   Der   Vizepräsident der Bundesbahndirektion Hamburg teilte mit,
    daß die Bundesbahn   in diesem Jahr 11 Mio.Mark für die Verbesserung
    des Oberbaus der   schleswig-holsteinischen Strecken aufwenden will.
    Ein Mitglied des   Verwaltungsrates der Bundesbahn bezifferte die Kosten
    für den Bau der   „Vogelfluglinie“ auf rund 180 Millionen Mark –
    die Bauzeit werde rund fünf   Jahre betragen.
    Vor allem müßten eine Brücke über den Fehmarnsund gebaut und  
    der Hafen Puttgarden ausgebaut werden. Bisherige Pläne gehen davon aus,
    eine   mehrstöckige Brücke zu bauen. Die untere Bahn sei für den Zug-
    und die obere   für den Kraftwagenverkehr vorgesehen. 
    16 April 1957   (HP) Vogelfluglinie kostet 180 Millionen DM
      1957   Umbau   der "Schleswig-Holstein" auf größere Trajektkapazität.
    14 November 1957   Indienststellung   der DB-Fähre "Theodor Heuss" durch die Großnichte des damaligen   Bundespräsidenten.
    3 Dezember 1957   (HP) Theodor Heuß im planmäßigen Dienst
  • Die Reichsbahnzeit

    Die Zeit nach Gründung der Reichsbahn bis Gründung der Deutschen Bundesbahn
     
    1. 4.1920 Gründung Deutsche Reichsbahnen
    7. 11.1921 Durch einen Sturm strandet die Fehmarnsund auf Fehmarner Seite beim Gästehaus Albert.
    19.12.1921 • Über die trostlosen Verkehrsverhältnisse zwischen dem Festland und der Jnsel Fehmarn
    ist schon wiederholt berichtet worden. Jetzt ist vom preußischen Landtag auf Antrag
    der schleswig-holsteinischen Abgeordneten Milberg und Bayer die Überbrückung des
    Fehmarnsundes beschlossen worden.
    22.11.1922 • In einer Zuschrift des Ministers für Handel und Gewerbe heißt es, daß der Plan einer
    Überbrückung   des Fehmarnsundes unter den gegenwärtigen Verhältnissen zurückgestellt
    werden müsse, dagegen ersucht der Minister, ihm baldigst Vorschläge für die Verbesserung
    des Fährbetriebes zu machen.
    15.02.1924 Gründung Deutsche Reichsbahn Gesellschaft
    31.12.1924 • Eine Probefahrt mit dem neuen Triebwagen wurde auf Fehmarn von Burg nach Orth
    veranstaltet und nahm einen glänzenden Verlauf. Der Triebwagen entwickelt eine
    Geschwindigkeit von 30 Kilometern in der Stunde. Er enthält 50 Sitzplätze dritter Klasse
    und eine Anzahl Stehplätze. 
    18.05.1925 Baubeginn der Bäderbahn von Bad Schwartau über Ratekau, Timmendorfer Strand,
    Scharbeutz bis Haffkrug durch die Deutsche Reichsbahn.
    9.11.1927 Überführungsfahrt der Dampffähre "Fehmarn"
    - Zur Trajektierung des neuen KOE Benzoltriebwagens "Therese".
    31.5.1928 Einweihung des letzten Teilstückes der Bäderbahn Bad Schwartau - Neustadt (Holst).
    1936-1937 Der Seefliegerhorst in Großenbrode entsteht, den Kiestransport übernimmt eine Feldbahn
    von Heiligenhafen über Lütjenbrode nach Großenbrode.
    Der Seefliegerhorst erhält einen Gleisanschluß.
    26.9.1937 Einweihung der Storströmbrücke zwischen Falster und Seeland (DK)
    15.5.1938 Letzter Fahrplan der KOE
    1939-1945
    Der zweite Weltkrieg
    1940 Erster Entwurf für Reichsautobahn und Reichsbahnstrecke
    mit gemeinsamer Hochbrücke über den Fehmarn Sund.
    31. 1.1941 Gesetzesvorlage im dänischen Reichstag über eine Eisenbahnfähre "Belt"
    mit dazugehöriger Verbindung Nyköbing - Falster - Rödbyhavn.
    8. 4.1941
    Deutsch-dänisches Abkommen zur Schaffung einer Fährverbindung
    Fehmarn - Rödby mit dem Ziel:   Inbetriebnahme 4 Jahre nach Baubeginn.
     1. 8.1941
    Übernahme der KOE durch die Reichsbahn. Betrieb und Verwaltung der KOE
    werden bereits mit Rückwirkung vom 1. Januar 1941 an zu Nutzen und Lasten
    des Deutschen Reiches geführt. Die Gefolgschaft der KOE wird am 1.8.1941
    mit der Verstaatlichung in den Dienst der Deutschen Reichsbahn
    mit allen Rechten und Pflichten übernommen.
    14. 9.1941 Erster Spatenstich bei Strukkamp, dann in Dänemark
    1941-1942 Zum Kiestransport für den Bau der RAB wird die Feldbahn
    ab Heiligenhafen bei Eichtthal verlegt.
    1943 Einstellung   der Bauarbeiten aufgrund der Kriegslage.
    Es sind folgende Bauwerke begonnen worden:
    Trockenlegung des Großenbroder Moores und erste Dammschüttungen für die RAB,
    Tunnel bei Strukkamp und eine Mole westlich von Puttgarden.
    1945 Wegfall der Linie Gedser - Warnemünde für den Westen.
    1945-1949 Verwaltung durch die Britische Besatzungszone,
    ab 1946 durch die "Hauptverwaltung der Eisenbahnen
    des amerikanischen und britischen Besatzungsgebiets". 
    Diese verlegte 1947 ihren Sitz nach Offenbach am Main
    und nannte sich in „Deutsche Reichsbahn im Vereinigten Wirtschaftsgebiet“ um.
  • Die Sorgen der Grossenbroder - HP 21.8.1959

     
    1959 08 21 Die Sorgen der Grossenbroder I
    1959 08 21 Die Sorgen der Grossenbroder II
     
  • Doch noch Vogelfluglinie? - HP 11.8.1950

    Doch noch Vogelfluglinie? - HP 11.8.1950
    Mit einer eingehenden Untersuchung der Strömungsverhältnisse und der Sandwanderung im Raum unseres Fehmarnsundes wird auf Veranlassung des Wasser- und Schiffahrtsamtes Ostsee und der Bundesbahn im kommenden Frühjahr begonnen werden. Die Maßnahme stellt eine notwendige Vorarbeit zur endlichen Verwirklichung der seit Jahren projektierten Vogelfluglinie dar.
  • Drei Bauern müssen aussiedeln - HP 14.8.1959

     
    1959 08 14 Drei Bauern muessen aussiedeln
     
     
  • DVD - Die Vogelfluglinie (EK Verlag 2012)

    ca. 58 Minuten
    EAN: 4018876082965
    Artikel-Nr.:8296
    [2012]
     
  • Ein Besuch in Puttgarden am 9. März 1987

     Ein Besuch in Puttgarden am 9. März 1987
     1987 03 09 001 Scan web1200
     Abstellgruppe mit 218 336, 218 339, 218 245, 260 280
     1987 03 09 002 Scan1 web1200
     Abstellgruppe mit 218 336, 218 339
     1987 03 09 002 Scan2 web1200
     Abstellgruppe mit 218 336, 218 339
     1987 03 09 003 Scan1 web1200
     Abstellgruppe mit 218 336, 218 339
     1987 03 09 003 Scan2 web1200
    Abstellgruppe mit 218 336, 218 245
    1987 03 09 004 Scan1 web1200
    Fährbett II mit 218 456-2 (genaues Datum unbekannt)
    1987 03 09 005 Scan1 web1200
    Abstellgruppe mit 218 336, 218 339
    1987 03 09 006 Scan1 web1200
    218 495-0
    1987 03 09 006 Scan2 web1200
    2180495-0
    1987 03 09 007 Scan1 web1200
    Abstellgruppe mit 218 336, 218 339, 218 245, 260 280
     1987 03 09 008 Scan1 web1200
    Abstellgruppe mit 218 336, 218 339
    1987 03 09 008 Scan2 web1200
    Burg West 218 245
    1987 03 09 009 Scan1 web1200
    Abstellgruppe 218 245
    1987 03 09 009 Scan2 web1200
    Fährbett II - IC Verladung (genaues Datum unbekannt)
    1987 03 09 010 Scan1 web1200
    Fährbett II - IC Verladung (genaues Datum unbekannt)
    1987 03 09 010 Scan2 web1200
    Fährbett II - IC Verladung (genaues Datum unbekannt)
    1987 03 09 011 Scan1 web1200
    Abstellgruppe 218 336
    1987 03 09 011 Scan2 web1200
    Abstellgruppe mit 218 336, 218 339
     
  • Ein weiterer Schritt auf dem Wege nach Norden - die Beltbrücke (HP 24.9.1968)

    1968 09 24 Ein weiterer Schritt auf dem Wege nach Norden die Beltbrücke
  • Eine Brücke nach Lütjenbrode - HP 19.12.1958

     
    1958 12 19 Eine Bruecke nach Luetjenbrode
     
     
  • Erster Schritt zur „Vogelfluglinie" - HP 17.7.1951

    Erster Schritt zur„Vogelfluglinie" - HP 17.7.1951

    Ostseefähre Großenbrode—Gjedser eröffnet / Eisenbahnverkehr Hamburg—Kopenhagen um zwei Stunden verkürzt

    Großenbrode. Unter dem Heulen zahl­reicher Schiffssirenen traf das dänische Fährschiff „Danmark" in dem flaggengeschmückten Hafen von Großenbrode (Kreis Oldenburg) ein und eröffnete damit die Fährverbindung zwischen Großenbrode und dem dänischen Hafen Gjedser. Zwischen der Bundesrepublik und Dänemark bestehen nunmehr zwei lei­stungsfähige Fährverbindungen für Passa­giere und Kraftwagen.

    Unmittelbar nach dem Festmachen der „Danmark" begrüßten Bundesverkehrsminister Dr. Seebohm und der Präsident der Deut­schen Bundesbahn, Dr. Heiberg, im Seebahn­hof Großenbrode den dänischen Verkehrsmi­nister Dr. Larsen und den Generaldirektor der dänischen Stäatsbahnen, Terkelsen, die mit der „Danmark" eingetroffen waren. An­schließend wurde nach einer Besichtigung der „Danmark" der Vertrag zwischen der Bundesrepublik und Dänemark über die Fähre Großenbrode—Gjedser von Dr. Heiberg und dem Generaldirektor der dänischen Staatsbahnen, Terkelsen, unterzeichnet.

    Dr. Helberg betonte in einer Begrüßungs­ansprache, daß die neue Verbindung der erste Schritt zu einer großen Verkehrslinie dar­stelle, die in Skandinavien schon seit Jahr­zehnten unter dem Namen „Vogelfluglinie" angestrebt wird, mit dem Trajektverkehr für Güterwagen sei jedoch voraussichtlich erst im Oktober dieses Jahres zu rechnen. Auch werde sich die Bundesbahn erst 1953 mit einem eigenen Fährschiff beteiligen können. Dr. Helberg unterstrich, daß durch die bahntechnischen Vorkehrungen der Eisenbahnverkehr von Hamburg nach Kopenhagen um etwa zwei Stunden verkürzt wird.

    Bundesverkehrsminister Dr. Seebohm dankte seinem dänischen Ministerkollegen für die Hilfe von dänischer Seite, die die Fährver­bindung mit ermöglicht habe. Er äußerte ferner die Hoffnung, daß die internationale Fährverbindung zwischen Mitteleuropa und Skan­dinavien dazu beitragen werde, das- „schwer-gepüfte" Land Schleswig-Holstein wirtschaftlich zu entlasten. Im übrigen sei die die Fährverbindung ein Beweis, daß sich internationale Aufgaben trotz politischer Ressentioments lösen lassen.

  • Fährschiff "Theodor Heuss" 1957

    FS Theodor Heuss DBFV

    Indienststellung 1957 - 1994 Außerdienststellung - 25.5.1997 Beaching in Indien

     1963 02 12 Theodor Heuss kommt

     

    Typ / Art des Schiffes

    Eisenbahn-, Auto- und Fahrgastfährschiff

    Klasse Germanischer Lloyd + 100 A 4 K (Große Küstenfahrt) E + " mit Freibord 2,64 m., Fährschiff"

    Taufe

     9. Juli 1957

    Bauwerft

    Howaldswerke Deutsche Werft AG, Kiel 1957 / Nr. 1067

    Indienststellung

    14. November 1957

    Größe

    5600 BRT (x t Wasserverdrängung) [5.583,04 BRT]

    Nettotonnage 1.901,91 NRT
    Tragfähigkeit 1.644,00 tdw.

    Länge über Alles

    135,90 m

    Breite, größte

    17,7 m (über Scheuerleiste)

    Tiefgang

    4,90 m

    Antriebsart

    Dieselelektrischer Antrieb mit 12 Dieselmotoren
    des Typs MD 655 mit jeweils 1200 PS (833 kW), Drehstromgeneratoren
    und 4 Gleichstromfahrmotoren - Gesamtleistung 8.000 PS, 2 Schrauben, Bugstrahlruder.

    Geschwindigkeit: Dienst

    maximal: 18,1 kn

    Besondere Ausrüstung

    Bug und Heck aufklappbar, 

    2 Kommandobrücken (vorn und achtern), 
    2 Kommandobrücken (vorn und achtern)

     Kapazität Eisenbahndeck

    3 Gleise mit zusammen 318,50 m Länge
    = 11 D-Zugwagen oder
       27 Güterwagen oder
       115 PKW oder entsprechend LKW

    Kapazität Autodeck 15 PKW

    Besatzung

    x Mann + x - x Mann Wirtschaftspersonal

    Passagiere

    1500 Personen / ab 1986 ca. 50 LKW-Fahrer

    Reederei

    Deutsche Bundesbahn, Eisenbahn-Direktion Hamburg

    Heimathafen

    Puttgarden

    Liniendienst

    GRB-Gedser bis 1963, Puttgarden - Rødby Havn (Dänemark)

    Schornstein

    Weiß mit blauemToppring und Bundesbahn-Abzeichen

    Unterscheidungssignal

     DBFV

     

     Sonstige Daten:

     November 1955  Die Howaldswerke in Kiel erhalten den Bauauftrag für das Schiff.
     29.3.1957 Kiellegung des Schiffes auf Helling 5.
    Der Baubeginn verzögerte sich bedingt durch einen Metallarbeiterstreik in Schleswig-Holstein erheblich.
     9.7.1957  Taufe und Stapellauf des Schiffes.
    Die Taufe wird von der Großnichte des Bundespräsidenten Theodor Heuss, Frau Gabriele Würz, vollzogen.
     6.11.1957  Werftprobefahrt und Ablieferung des Schiffes an die Deutsche Bundesbahn, BD Hamburg mit Heimathafen Großenbrode.
     14.11.1957  Indienststellung des Schiffes im Rahmen einer Gästefahrt im Beisein des Bundespräsidenten Theodor Heuss.
     12.2.1963  Um 10:30 Uhr läuft die "Heuss" zur Erprobung der Fähranleger zum ersten Mal in den Fährhafen Puttgarden, Fährbett I ein.
    Nach Abschluß der Erprobungen läuft das Schiff gegen Abend zur Werftüberholung nach Kiel aus.
     Bis 13.5.1963 Einsatz auf der Fährlinie Großenbrode - Gedser
     Ab 13.5.1963 Einsatz auf der Fährlinie Puttgarden - Rödby
     24.4.1963 Neuer Registerhafen - Puttgarden
     14.3.1969 Während eines schweren Orkans mit Windstärken zehn bis elf aus Nordost kreuzt das Schiff über 22 Stunden lang im Fehmarnbelt.
    Als das Schiff nach dieser Sturmfahrt in Puttgarden einläuft, rammt es bei hochgehender See die Ostmole.
    Von den 95 Passagieren wird niemand verletzt.
     Februar 1972 Das Schiff hat vor Rödby Grundberührung, wobei es sich ein Loch in den Rumpf reißt.
    Das Schiff fällt daraufhin für mehrere Wochen aus.
     April 1976 Das Schiff wird im Bereich des achteren Hauptdecks umgebaut.
    Das Restaurant muß einem SB-Markt weichen.
     August 1986  Umbau zur Güterfähre für ADR bei der Flender Werft in Lübeck.
     Ab 9.9.1986 Einsatz als Güterfähre auf der Linie Puttgarden - Rödby nach Ablösung durch die Karl Carstens.
    (Die Kapazität ändert sich auf 23 Güterwagen bzw. 21 Lkw Sattelschlepper sowie ca. 50 Lkw-Fahrer).
     März 1987 Die ursprüngliche Entscheidung das Schiff nur bis zum März 1987 weiter zu betreiben und anschließend zu verkaufen wird aufgehoben.
     April 1987 Das Schiff wird bei der Flenderwerft in Lübeck überholt.
    Das Schiff soll nun bis 1992 weiter eingesetzt werden.
    26.7. - 5.8.1991 Werftliegezeit in Lübeck
    14.- 17.2.1992 Wegen Reparatur eines Fährbetts in Rödby verkehrt das Schiff nur mit Güterwagen beladen zwischen Puttgarden und Gedser.
    1.7.1997 Übertragung an einen neuen Eigner, die Deutsche Fährgesellschaft Ostsee.
    1994 Neue Vermessung - 8.505,00 BRZ.
    Februar 1994 Das Schiff erhält noch einmal von Germanische Lloyd eine Fahrerlaubnis für 2 Jahre.
    10.-14.6.1996 Letzter Werftaufenthalt bei der Lübecker Flender Werft.
    6.4.1997 Nachdem die Heuss die letzte planmäßige Fahrt (Fahrtnummer 950510) absolviert hat, erfolgt in Puttgarden die Außerdienststellung
    im Rahmen einer internen Abschiedsfeier an Bord. Gegen 14.00 Uhr verläßt das Schiff letztmals den Fährhafen Puttgarden in Richtung Warnemünde.
    9.4.1997 Um 11.00 Uhr erfolgt die Übergabe des Schiffes an den Käufer, die Firma Eckardt Marine GmbH aus Hamburg. Der Kaufpreis beläuft sich auf 780000 US-Dollar.
    Es erfolgt die Umbenennung des Schiffs in "Theodor" und die Ausflaggung nach San Vincent, Heimathafen Kingstown. In den folgenden Tagen wird das Schiff für die Überführungsfahrt vorbereitet.
    13.4.1997 Gegen 17.00 Uhr läuft die ehemalige Heuss mit eigener Kraft aus dem Hafen von Warnemünde zu ihrer letzten Fahrt nach Alang in Indien aus.
    Die Überführung wird von einer Besatzung der niederländischen Firma Wijsmuller Bros. durchgeführt.
    17.4.1997 Bunkerstop auf Reede vor Vlissingen. Weitere Bunkerstops finden in Suez und Aden statt.
    18.5.1997 Theodor erreicht den Hafen von Bhaunagar und ankert dort vorerst auf Reede.
     25.5.1997 Mit der Springtide wird das Schiff achteraus auf den Strand gesetzt. Die mit 5 Monaten angesetzten Abbrucharbeiten beginnen.
     
    FS Theodor Heuss 1957 Zustand 1976 I web
    FS Theodor Heuss 1957 Zustand 1976 II web
  • Fährschiff Deutschland (II) im Bauzustand 1964

    Übersichtsplan 1:100
    FS Deutschland 1953 Zustand 1964 web
     
  • Fährverkehr auf der Vogelfluglinie – Die dänischen IC3 zwischen Rødby und Puttgarden - 2019

    Privataufnahme bei Youtube, veröffentlicht am 25.10.2019
     

     

    Filmausschnitt bei Youtube:

     
  • Fehmarn soll mit dem Festland verbunden werden - HP 27.11.1951

    Fehmarn soll mit dem Festland verbunden werden - HP 27.11.1951

    Zwei Kilometer langer Damm geplant — „Vogelfluglinie" auf dem Reißbrett — Wissenschaftliche Vorarbeiten

    Burg auf Fehmarn.Das Projekt der „Vogelfluglinie", einer leistungsfähigen Auto­straße, die Dänemark auf dem kürzesten Wege über die Insel Laaland und Fehmarn mit Mitteleuropa verbinden soll, stand in Lübeck im Mittelpunkt deutsch-dänischer Be­sprechungen. Die Vogelfluglinie soll von Roedby auf Laaland über Puttgarden im Norden der Insel Fehmarn über Großenbrode und Lü­beck nach Hamburg führen und von dort als Autobahn bis nach Basel fortgesetzt werden.

    Diese internationale Durchgangsstraße erfordert zwischen dem Festland und. der Insel Fehmarn den Bau eines gewaltigen Dammes von etwa zwei Kilometer Länge und 25 Meter Kronenbreite, der Bahngeleise und die Auto­straße tragen soll. Die Kosten für dieses Bau­werk über den Fehmarnsund werden auf etwa 14 Millionen Mark geschätzt. Da man sich bei einem so kühnen Projekt auf keine Experimente einlassen kann, beauftragte das Land Schleswig-Holstein die gewässerkundliche Untersuchungsanstalt beim Wasser- und Schiffahrtsamt   Ostsee in   Heiligenhafen mit den wissenschaftlichen Vorarbeiten.

    Um die beste Stelle für den Dammbau zu finden, müssen unter anderem die Strömungsverhältnisse an der künftigen Baustelle unter­sucht und geographische und morphologische Forschungen an den Küstenrändern durchge­führt werden. Neue See- und Küstenkarten sind aufzustellen und ihre Eintragungen mit den im Jahre 1875 aufgestellten katasterli­chen Erhebungen zu vergleichen. Geologische und hydrographische Untersuchungen der ge­wässerkundlichen Forschungsanstalt sollen Aufschluß darüber geben, welche Einflüsse und Umstände an bestimmten Küstenab­schnitten im Laufe der Jahrzehnte zu Ab­brüchen und Anlandungen geführt haben.

    Die Wasserbehörden wollen wissen, welche möglichen Folgen der Bau eines Dammes durch den Fehmarnsund haben kann. Man befürchtet beispielsweise, daß die Deiche auf der Insel Fehmarn einem Steigen des Was­serspiegels nicht gewachsen sein könnten. Man will Unterlagen darüber haben, ob unter Umständen die Häfen Orth, Lernkenhafen, Heiligenhafen und Burgstaaken infolge des Dammbaues, versanden, oder der Dammbau ihre Versandung beschleunigen könnte. Berücksichtigt werden muß auch die Möglich­keit, daß die anliegenden Buchten verschlicken.

    Der Bauplan sieht in der Mitte des Dam­mes eine große Schleuse, vor, Um für Schiffe eine Durchfahrtsmöglichkeit zuschaffen. Da beiderseits des Dammes durch den Wind ein verschieden hoher Wasserstand eintreten wird, müssen auch die Strömungsverhältnisse im Fehmarnsund genau ermittelt werden. Die Strömung schwankt augenblicklich zwischen zwei und acht Meter in der Sekunde. Von den genauen Berechnungen des Strömungsvorganges hängt es ab, welchem Druck die Schleuse gewachsen sein muß.

    Die Arbeit der gewässerkundlichen For­schungsanstalt in .Heiligenhafen wird sich über einen Zeitraum von etwa zwei bis drei Jah­ren erstrecken. Bis dahin müssen durch ge­naue Untersuchungen alle Naturkräfte auf See und in Küstennähe genau erfaßt und be­urteilt werden. Erst dann kann man mit dem Bau des Straßen- und Eisenbahndammes über den Fehmarnsund beginnen, der den jahr­zehntealten Plan der „Vogelfluglinie" Wirk­lichkeit werden lassen soll.

  • Fehmarn und die Vogelfluglinie - HP 07.11.1958

    Fehmarn und die Vogelfluglinie - Heiligenhafener Post 07.11.1958
    1958 11 07 Fehmarn und die Vogelfluglinie
  • Fehmarn-Fähre und Vogelfluglinie - HP 18.1.1952

    Fehmarn-Fähre und Vogelfluglinie - HP 18.1.1952

    Das 1927 im Fehmarnsundverkehr eingesetzte Fährschiff "Fehmarn" ist mit dem 16. Januar nach erfolgtem Umbau und einer längeren Erprobungszeit nunmehr voll in Dienst gestellt worden. Die "Fehmarn", die fast 25 Jahre lang ihren Dienst versah, ohne wesentliche Erneuerungen erfahren zu haben, wurde kürzlich, um dem erheblich angewachsenen Sundverkehr weiterhin Rechnung tragen zu können, auf eine Länge von 53.30 m und eine Breite von 8.23 m gebracht. Die Maschinenanlage von 2 je 250 / 450 PS leistenden Dieselmotoren verleiht dem Schiff eine Stundengeschwindigkeit von 10 sm (18,52 km). Zur Wiederherstellung der Manövrierfähigkeit, die durch den Umbau beeinträchtigt war, erhielt das Schiff einen 41 cm hohen Langkiel und 80 t festen Ballast. Im Gegensatz zu dem Fährschiff "Schleswig-Holstein" hat die Fehmarn nur einseitige Aufbauten und gestattet dadurch eine erheblich bessere Ausnutzung des Decks. Der Fahrgastraum des Schiffes wurde so komfortabel eingerichtet, daß er allen Ansprüchen der Reisenden gerecht wird.

    Bundesbahnpräsident Schelp erwähnte in seiner Ansprache am Mittwoch anläßlich einer Pressefahrt der "Fehmarn" daß durch die Modernisierung des Fährverkehrs und die Aufnahme der Linie Großenbrode - Gjedser das Projekt der Vogelfluglinie keinesfalls in den Hintergrund getreten sei sondern weiterhin vorangetrieben werde. Neben den Plänen, die sich mit einem Brücken- oder Dammbau nach Fehmarn beschäftigen, laufen Beratungen über den Bau eines Tunnels unter dem Fehmarn - Sund, dessen Herstellungskosten kaum höher liegen dürften als die eines Damm- oder Brückenbaues, dessen Unterhaltung jedoch wahrscheinlich billiger sei als die der Überwasserbauten. Der Präsident betonte jedoch, daß über den Tunnelbau bisher nur unverbindliche Besprechnungen stattgefunden hätten.

  • Flurbereinigung und Vogelfluglinie - HP 6.2.1959

    06 02 1959 Flurbereinigung und Vogelfluglinie Ia
    Dateifehler
    06 02 1959 Flurbereinigung und Vogelfluglinie Ic
     
     
  • FS Theodor Heuss im Winter 1984/85

    FS Theodor Heuss im Winter 1984/85
    1984-1985 FS Theodor Heuss Foto-Loeschmann
    Foto: Loeschmann, Slg. T. Hansen
  • Gegen die Sandentnahme - HP 10.3.1959

    1959 03 10 Gegen die Sandentnahme
     
  • Generalprobe in Rodby und Puttgarden - HP 15.2.1963

     Heiligenhafener Post 15.2.1963
    1963 02 15 Generalprobe in Rodby und Puttgarden
  • Großenbrode erhebt Einspruch - HP 8.12.1959

     
    1959 12 08 Grossenbrode erhebt Einspruch
     
  • Großenbrode hat Sorgen - Europastraße 4 - HP 6.2.1959

    1959 02 06 Großenbrode hat Sorgen Europastraße 4
  • Großenbroder Sorgen (Überführung im Ort) - HP 17.3.1959

    1959 03 17 Großenbroder Sorgen Überführung im Ort
     
  • Hochstraße bei Heiligenhafen und Sand vom Graswarder - HP 13.2.1959

    1959 02 13 Hochstrasse bei Heiligenhafen und Sand vom Graswar
     
  • Keine Einigung in Großenbrode - HP 4.9.1959

     
    1959 09 04 keine einigung in grossenbrode
     
     
  • Luftaufnahme 1962

     
    1962 Luftbild Fehmarnsund
     
  • Moderner Verkehr folgt dem Flug der Zugvögel - 2. Mai 1958

    Moderner Verkehr folgt dem Flug der Zugvögel - 2. Mai 1958
    1958 05 5 Moderner Verkehr folgt dem Flug der Zugvoegel
  • NDR - 10 Jahre Fährverbindung Großenbrode/Gedser (stumm)

    NDR Sendung: Berichte vom Tage | 14.07.1965 | 00:00 Uhr 1 Minute

    10 Jahre Fährverbindung Großenbrode/Gedser (stumm)

  • NDR - Deutsch-dänische Nachbarschaft

    Sendung: Nordschau | 23.04.1964 | 00:00 Uhr | 27 Min

    Deutsch-dänische Nachbarschaft

    Puttgarden bei Minute 2:40 und kurze Erwähnung bei 17:24
  • Neue Pläne um die Vogelfluglinie - HP 21.8.1951

    Neue Pläne um die Vogelfluglinie - HP 21.8.1951

    Während die Bundesbahn sich mit Plänen beschäftigt, die einen evtl. Dammbau über den Fehmarnsund zum Ziele haben, hat Neustadts Bürgervorsteher Dr. Bracher im Landtag eine Debatte über eine Verbindung Fehmarns mit Wagrien durch einen Damm als Maßnahme der werteschaffenden Arbeitslosenfürsorge ausgelöst. Nach Berechnungen der Bundesbahn dürfte ein zu bauender Damm, der selbstverständlich eine zu überbrückende Durchfahrt für Seefahrzeuge erhalten würde, wesentlich billiger werden als eine über die ganze Sundbreite reichende Stahlbrücke. Außerdem würde man den Schwierigkeiten der Stahlbeschaffung aus dem Wege gehen und eine erheblich größere Anzahl von Erwerbslosen auf längere Zeit beschäftigen können. Sowohl Wirtschaftsminister Andersen sowie der ehemalige Ministerpräsident Abgeordneter Lüdemann haben die Vorschläge Dr. Prachers wärmstens unterstützt. Minister Andersen wies darauf hin, daß der Dammbau zwar eine Angelegenheit der Bundesbahn sei, daß aber bei seinem Zustandekommen mit namhaften Zuschüssen aus Landesmitteln zu rechnen sei.

    Es muß besonders darauf hingewiesen werden, daß sich die Dammpläne zunächst noch im Stadium erster Erwägungen befinden. - Schon die verhältnismäßig starke Strömung im Fehmarnsund, die sich bei einer Verengung des Sundes auf einen schmalen Durchlaß vervielfachen würde, dürfte dem Dammbau nicht geringe Schwierigkeiten in den Weg legen.

  • PIN "50 Jahre Vogelfluglinie" 2013

    Pin, neu in Folienbeutel mit Klammer
    Abmessung: 25 x 15 mm, Tiefe ca. 10 mm
    IMG 20210312 112724
    IMG 20210312 112724
    IMG 20210312 112753
     
  • PK - Vogelfluglinie Übersicht

    Postkarten - Übersicht Vogelfluglinie
    PK Vogelfluglinie
    Erscheinungsjahr: ca. 1963
    Verleger: unbek.
  • Proteste gegen Bundesbahnpläne (Großenbrode) - HP 12.6.1959

    1959 06 12 Proteste gegen Bundesbahnpläne
     
  • Rødby Færge mit DSB farbenem ICE-TD +Schiffs-Einfahrt, DSB ME 1536 +Regionaltog und mehr - 2017

    Privataufnahme bei Youtube, veröffentlicht am 25.02.2017
     

     

    Filmausschnitt bei Youtube:

     

     
  • Seebohm will auch andere Laender an der Vogelfluglinie interessieren - HP 5.4.1957

    Seebohm will auch andere Laender an der Vogelfluglinie interessieren - HP 5.4.1957
    1957 04 05 Seebohm will auch andere Laender an der Vogelfluglinie interessieren
  • Sonderfahrt 012 100-4 am 8. Mai 2004

     ZUGVOGEL mit 012 100-4 am 8. Mai 2004
     DCP 0879
     DCP 0880
     DCP 0881
     DCP 0882
     DCP 0883
     DCP 0884
     DCP 0885
     DCP 0886
    DCP 0887
    DCP 0889
    DCP 0890
     Fotos Peter A. / Sven Gorgos
  • Sonderzug IC Zugvogel 14.05.1988

     
    1988 05 14 IC Zugvogel
     
  • Steigerung des Reiseverkehrs / Ab 27. September neuer Fahrplan - HP 19.09.1958

    Steigerung des Reiseverkehrs / Ab 27. September neuer Fahrplan - Heiligenhafener Post 19.09.1958
    1958 09 19 1 Steigerung des Reiseverkehrs Ab 27 9 neuer F
    1958 09 19 1 Steigerung des Reiseverkehrs Ab 27 9 neuer FII
  • T3169 - Der erste Schienenbus über die Fehmarnsund Brücke am 30. April 1963

    Am 30. April 1963 fuhr der VT95 zum ersten Mal von Heiligenhafen aus über die Fehmarnsund Brücke.
     
    T3169
    Heiligenhafen ab 12.57
    Burg (Fehmarn) an 13.23
    1963 04 30 12 57 T3169 HPD
    Foto: Hans Peter Drack
  • Taufe des FS "Theodor Heuss" am 9.7.1957

    Taufe des FS "Theodor Heuss" am 9.7.1957
    1957 07 09 (1)
    1957 07 09 (2)
    1957 07 09 (3)
    1957 07 09 (4)
    1957 07 09 (5)
    1957 07 09 (6)
    1957 07 09 (7)
    1957 07 09 (8)
     
  • TV2 Øst - Nazisterne ville hurtigt til Lolland...

     Veröffentlicht zum Ende der Zugbeförderung auf der Route Puttgarden-Rødby am 14. Dezember 2019
     
  • Tychsen Vogelfluglinie muss ausgebaut werden - HP 29.9.1978

    Tychsen Vogelfluglinie muss ausgebaut werden - HP 29.9.1978
    1978 09 28 Tychsen Vogelfluglinie muss ausgebaut werden
  • Um die Vogelfluglinie - HP 20.9.1957

    Um die Vogelfluglinie - HP 20.9.1957
    drehten sich die Gespräche von Vertretern der Bundes- ung Landesbehörden, die Fehmarn besuchten. Unter Führung des M. d. B. Diedrichsen wurde das Gelände besichtigt, das in Puttgarden für Hafenund Bahnhofsbau vorgesehen ist. Auch über Fragen der Linienführung und Finanzierung wurde gesprochen.
  • Umgehungsstraße bereits im Bau - HP 8.12.1959 (Oldenburg)

     
    1959 12 08 Umgehungsstrasse bereits im Bau
     
  • Und wieder Vogelfluglinie - HP 5.6.1959

     
    1959 06 05 Und wieder Vogelfluglinie
    Dateifehler...
  • V36 202 im Fährbahnhof Puttgarden

    Im ersten Betriebsjahr vom Fährbahnhof Puttgarden wurden die V36 vom ehemaligen Bahnbetriebswerk Heiligenhafen eingesetzt.
    Sie wurden von der Baureihe V65 abgelöst, welche sich in diesem Einsatzgebiet auch nicht bewährte.
    6307 051 Bv V36 202
    Foto: Rausch
     
  • Vogelfluglinie - ein 100 Jahre alter Plan - HP 10.2.1953

    Vogelfluglinie - ein 100 Jahre alter Plan- HP 10.2.1953

    Wieder brachte der Heiligenhafener Winterabend seinen Hörern mit dem Vortrag, für den Rektor i.R. Böttger gewonnen wurde, eine reiche Veranstaltung. Der Sprecher, der sich mit den verschiedenen Projekten der Vogelfluglinie als der geraden Straße Skandinavien - Hamburg befaßte, entwickelte seinen Vortag von dem Küstenstreifen, der sogen. Mahbrüch aus, der heute unseren Bahnhof trägt. Das Hin und Her, das dem Bahnbau Oldenburg - Heiligenhafen voranging, wurde deutlich. Es zeigte u.a. auch die Mühen auf, die schon damals aufgewendet wurden, Fehmarn mit dem Festland zu verbinden - aber auch solche, die sich gegen einen Damm- bezw. Brückenbau im Fehmarn-Sund richteten. Handelskammern und Nautische Vereine wurden um Gutachten ersucht und entschieden sich für die Wünsche Heiligenhafens, das den Grund als Schiffahrtsweg offenzuhalten sich bemühte. Wie sehr diese Wünsche berechtigt waren, zeigt die Zahl der Schiffe, die 1888 den Sund passierten. Es waren 1380, die den gefahrlosen Binnenweg der Außenroute vorzogen.

    Sich endgültig der Vogelfluglinie zuwendend, zeigte Böttger zunächst das im Kröhnkeplan 1864 vorgeschlagene Projekt einer geraden Verbindung Kopenhagen - Hamburg auf, beleuchtete dann die Verkehrslage in Dänemark und kam zu dem Schluß, daß die Verwirklichung der Vogelfluglinie für Dänemark zur Notwendigkeit geworden sei.

    Mit besonderem Interesse verfolgte die Hörer-Gemeinde den Ausführungen des Vortragenden, in denen er sich mit den von Heiligenhafen ausgehenden Bemühungen um eine direkte Verbindung nach dem Norden befaßte. Im Jahre 1911 trat der Bürger- und Verkehrsverein unter Leitung von Dr. Sähn mit einem Vorschlag an maßgebende Stellen heran und im gleichen Jahre erläuterte Heiligenhafens Bürgermeister im Deutsch-Dänischen Komitee den Vorschlag Heiligenhafens: Eine direkte Bahn Oldenburg - Heiligenhafen mit Endung westlich der Stadt in der Gegend des Hohen Ufers oder des westlichen Binnensees, dann Fährfahrt westlich um Fehmarn herum nach Rödby.

  • Vogelfluglinie Dampf-frei? - nicht ganz...

    Offiziell war die Vogelfluglinie von Beginn an Dampffrei
    Allerdings gab es besonders in der Anfangsphase einige Ausnahmen, wie diese Fotos aus dem September 1963 zeigen:
    63 09 51
    63 09 52
    Fotos: Pressemappe DB, Foto Böhlke
  • Vogelfluglinie drüben im Bau - HP 14.10.1958

    Vogelfluglinie drüben im Bau - Heiligenhafener Post 14.10.1958
    1958 10 14 Vogelfluglinie drueben im Bau
  • Vogelfluglinie kostet 180 Millionen DM (HP 16.4.1957)

    1957 04 16 Vogelfluglinie kostet 180 Millionen DM

    Heiligenhafener Post 16.4.1957

  • Vogelfluglinie Lübeck - Fehmarn - HP 17.02.1950

    Vogelfluglinie Lübeck - Fehmarn - HP 17.02.1950

    Landrat Dr. Rohwedder kündigte vor dem Kreistag den Ausbau der geplanten Vogelfluglinie Lübeck - Fehmarn an. Zur Vorbereitung des Planes soll sich eine dänische Kommission bereits in West-Deutschland befinden. Nach ihrer Fertigstellung wird die Vogelflugline die direkte Verbindung zwischen Deutschland und Skandinavien sein.

  • Vogelfluglinie muß kommen ! - HP 6.9.1957

    Vogelfluglinie muß kommen ! - HP 6.9.1957
    1957 09 06 VOGELFLUGLINIE muss kommen
  • Vogelfluglinie ohne Minen - Puttgarden -- Rødby Havn- HP 16.12.1958

    1958 12 16 Vogelfluglinie ohne Minen Puttgarden Rodby
     
  • Vogelfluglinie und Bundesbahn - HP 15.7.1958

    Vogelfluglinie und Bundesbahn - Heiligenhafener Post 15.7.1958


    at In der letzten Zeit sind von verschie­denen Seiten Stellungnahmen zur „Vo­gelfluglinie" abgegeben worden. Inter­essant dürfte es sein, einmal von Seiten der der Bundesbahn etwas über das ge­plante Großprojekt zu erfahren. Auch für Heiligenhafen sind dabei einige Aspekte wichtig, obwohl die Linienfüh­rung der Bahn unseren Ort nicht be­rührt.

    Dabei dürfte es zunächst interessieren, daß die meisten Bediensteten der Bun­desbahn nach Fertigstellung der neuen Bahnlinie bis Puttgarden noch weiter in Heiligenhafen wohnen bleiben werden. Vielleicht käme für einige als neuer Wohnort Burg in Frage. Für das see­männische Personal wird auch mit Putt­garden gerechnet. Puttgarden wird in den nächsten Jahren den gleichen Weg vom unbekannten Dorf zum weltbekannten Bahnhof und Fährhafen gehen, wie ihn Großenbrode einst beschreiten mußte. Und was wird nach 1964 aus Großenbrode? Nun, solange das gesamte Projekt der neuen Linienführung über Puttgarden nicht fertig ist, wird Großenbrode Kai weiterhin Angelpunkt des Skandinavien-Verkehrs bleiben.

    Auch nach Fertigstellung von Straße und Bahnlinie wird Großenbrode am Puls der neuen Verkehrsader bleiben. Nördlich des Bahnhofes soll die ein­gleisige Strecke direkt nach Norden wei­tergeführt werden, um kurz danach mit dem Anstieg zur Sundbrücke zu beginnen. Auf der westlichen Seite des Dorfes wird die Straße wahrscheinlich auf ei­nem flachen Damm über die kleine Bucht führen, um sich einige Kilometer hinter Großenbrode mit der Bahnlinie zu ver­einen. In 20 Meter Breite wird es dann über die fast 900 Meter lange Brücke gehen. Große Dammaufschüttungen wer­den nötig sein, um die Sundbreite auf beiden Seiten zu verkürzen. Für die, Straße ist eine Breite: von 14 und für die Bahnlinie eine solche von 6 Metern vor-(gesehen. Beide werden in etwa 30 m Höhe über den Sund führen, wobei die lichte, Höhe der Brücke vom Wasserspiegel aus 23 Meter betragen wird.

    Für die Bauern dürfte es wichtig sein, zu hören, daß kein geringerer als Bun­desminister Dr. Seebohm kürzlich er­klärt haben soll, daß im Industriezeit­alter nicht noch mehr Land verloren­gehen dürfe. Straßenbau und Bundes­bahn trachten danach, alle Härten zu vermeiden, die bei der Linieführung ent­stehen könnten. Es würden auch keine uferlosen Forderungen gestellt werden und Kulturland müsse weitgehend ver­schont bleiben.

    Die Bundesbahn hält die Frage der Landbeschaffung für so wichtig, daß ein Sonderdezernat für die Beschaffung des erforderlichen Bodens eingerichtet wird. Das Dezernat wird in einigen Wochen zu arbeiten beginnen und dabei recht sorgfältig und sogar zurückhaltend die Wünsche der Bundesbahn den Landbe­sitzern vortragen.

    Nachdem die finanziellen Schwierig­keiten aus dem Wege geräumt wurden, kann an die Verwirklichung des Pro­jektes gegangen werden. Die Vorberei­tungen dafür laufen auf Hochtouren. Für den Bauplan der Sundbrücke soll allerdings noch ein Ideenwettbewerb aus­geschrieben werden.

    Im Frühjahr 1959 soll es richtig los­gehen. Bis dah,in will man alle Einzel­heiten gekFärt und die Pläne bis ins kleinste Detail fertiggestellt haben.

  • Vogelfluglinie weiter akut - HP 25.9.1959

     
    1959 09 25 Vogelfluglinie weiter akut
     
  • Vorschlag Großenbrodes für die Vogelfluglinie - HP 8.9.1959

     
    1959 09 08 Vorschlag Grossenbrodes fuer die Vogelfluglinie
     
  • Wieviel kostet die Vogelfluglinie? - HP 24.4.1959

    1959 04 24 Wieviel kostet die Vogelfluglinie
     
  • Wird die "Vogelfluglinie" Wirklichkeit - HP 09.11.1954

    Wird die "Vogelfluglinie" Wirklichkeit - HP 09.11.1954

    Der Beschluß der schwedischen Staatsbahnen, den Verkehr zwischen Trelleborg und Saßnitz durch den Bau einer viergleisigen Zugfähre zu intensivieren, hat in Dänemark und Westdeutschland große Aufmerksamkeit erweckt. Auf einer mehrtägigen Besprechung in Lübeck haben nun Vertreter der Deutschen Bundesbahn und der dänischen Staatsbahnen die Frage erörtert, welche Maßnahmen notwendig sind um den Gedanken der "Vogelfluglinie" als Hauptverkehrsweg zwischen Skandinavien und Mitteleuropa über Westdeutschland verwirklichen zu können.

    Die deutschen und dänischen Experten sind durch den Beschluß der schwedischen Eisenbahn vor folgende Situation gestellt worden: Noch vor dem Bau der neuen Fähre, die 20 Millionen schwedische Kronen kosten soll, wird nach den Beschlüssen der Budapester Fahrplankonferenz der durchgehende Zugverkehr zwischen Trelleborg und Saßnitz nach München durch die Sowjetzone aufgenommen. Das erste Zugpaar wird vermutlich schon im Sommerfahrplan enthalten sein. Diese neue Linie soll den Skandinaviern eine schnellere Verbindung nach Süddeutschland, Österreich, Italien und Jugoslawien ermöglichen, wobei vorausgesetzt wird, daß die Züge in der Sowjetzone normale D-Zug-Geschwindigkeit erhalten.

    Demgegenüber sind Bundesbahn und dänische Staatsbahn stark daran interessiert, die gegenwärtige Verbindung Gjedser - Großenbrode auszubauen oder was der "Vogelfluglinie" entspräche, eine neue Fährverbindung zwischen Puttgarden auf Fehmarn und Rödby Hafen zu schaffen. Voraussetzung wäre, auf deutscher Seite eine feste Verbindung über den Fehmarnsund, auf dänischer Seite eine Brücke über den Oeresund zu bauen. Der gegenwärtige westdeutsche Fährhafen Großenbrode ist unzulänglich. Wenn der Verkehr nach dem Norden über Dänemark verstärkt werden soll, müßte der Hafen ausgebaut werden. Die Kosten würden ungefähr 16 Millionen DM betragen.

    Die Vorteile der "Vogelfluglinie" umriß Generaldirektor Therkelsen von den dänischen Staatsbahnen mit folgenden Worten: "Die Fährverbindung Gjedser - Großebrode, 72 Kilometer lang, erfordert eine Fahrzeit von drei Stunden. Auf der Route Rödby - Puttgarden auf Fehmarn, 18 Kilometer lang, verkürzt sie sich auf 50 Minuten. Sobald die Bundesbahn die Arbeit zur Verwirklichung der Idee aufnimmt, folgt Dänemark auf dem Fuße. Die Kosten werden sich, soweit sie auf die dänischen Staatsbahnen entfallen, auf rund 40 Millionen Mark belaufen." Therkelsen betonte, auf deutscher Seite herrsche volles Einverständnis und der Wille, lieber größere Kosten auf die Ideallinie auf sich zu nehmen, als viele Millionen in den Ausbau des Hafens von Großenbrode zu stecken, der trotzdem ein Provisorium bleiben würde. Wenn die deutsch-dänischen Besprechungen zu einem Uebereinkommen führten, könne man damit rechnen, daß ein fast 50 Jahre alter Traum der Verkehrsfachleute sehr bald Wirklichkeit werde.

Benutzermenü

1.png3.png9.png4.png6.png8.png
Today68
Yesterday553
This week2593
This month8039

Visitor Info

  • IP: 3.236.218.88
  • Browser: Unknown
  • Browser Version:
  • Operating System: Unknown

Who Is Online

4
Online

16.10.2021

Forum aktuell

  • Keine Beiträge vorhanden.

QR Code

www.Sundfaehre.de - Vogelfluglinie - QR Code Friendly
© 2021 www.Sundfaehre.de. All Rights Reserved.
Kontakt      Impressum