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Heiligenhafener Post

  • Immer mehr Autos über Großenbrode-Kai - Heiligenhafener Post 8.8.1958

    at Man spürt es am zunehmenden Auto­strom, der sich täglich durch die Stadt ergießt, daß der Verkehr über Großenbrode-Kai stärker geworden ist. Immer mehr Reisende, die von Skandinavien kommen oder nach dort wollen, benutzen die Route der „Vogelfluglinie". Am stärksten aber ist der Verkehr im Sommer. Wenn man sich die Mühe des Zählens machen würde, könnte man fast 1000 Kraftfahrzeuge zählen, die innerhalb von 24 Stunden in beiden Richtungen die Stadt durchfahren.

    Bereits im Vorjahre waren es 92 000 Personenwagen, die Heiligenhafen pas­sierten, in diesem Jahr werden es sicher weit über 100 000 sein. An der Erhöhung der Anzahl ist die „Theodor Heuß" her­vorragend beteiligt. Als größtes der vier Fährschiffe kann das Schiff 180 Personen­wagen aufnehmen, die in zwei „Stock­werken" untergebracht werden. Für das obere Deck wurde s. Zt. eine neue Rampe gebaut, über die die Autos im 1. Gang hinauf fahren.

    Obwohl täglich zehn Fährfahrten von den dänischen und deutschen Fährschif­fen durchgeführt werden, stehen tags­über und auch nachts oft Hunderte von Personenwagen am Kai. Aber immer wie­der kommt ein Schiff mit offenem „Maul" und speit hundert und mehr Autos aus und nimmt ebensoviele wieder mit. Doch der Strom reißt nicht ab und die Reihen der Wartenden werden immer wieder aufgefüllt.

    Dabei belegen fast 450 Autofahrer täg­lich schon vorher einen Platz im Wa­gendeck und haben dadurch Anspruch auf bevorzugte Beförderung. Sie brau­chen nicht, wie Nichtangemeldete, einige Stunden auf das übernächste Schiff zu warten. Die Vorbuchung für einen Auto­platz kann man im Bundesgebiet von 13 wichtigen Verkehrspunkten aus vor­nehmen. Die elektronisch arbeitende Platzbuchungsanlage, ein Roboter, steht in Frankfurt am Main. Diese Maschine ist in der Lage, in Sekundenschnelle über die Belegung der Fährfahrten für 62 Tage im voraus Auskunft zu geben. Fernmünd­lich oder fernschriftlich ist es dann mög­lich, freie Plätze für eine bestimmte Fahrt zu buchen. Allerdings ist es dann nötig, daß der Autoreisende zur bestimm­ten Abfahrtszeit der Fähre auch am Kai eintrifft. 

     

    1958 08 089 Immer mehr Autos über Großenbrode Kai
  • Immer mehr Reisende und Autos - Heiligenhafener Post 18.7.1958

    at Wir merken es in Heiligenhafen selbst, daß der Verkehrsstrom zugenommen hat. Manchmal ist es eine ganze Zeit nicht möglich, zum Beispiel die Lauritz-Maßmann-Straße zu überschreiten. Die Auto­ketten wollen oft nicht zu Ende gehen. Das ist auch kein Wunder, denn jedes Wochenende meldet Großenbrode Kai neue Rekordzahlen. Durch die Indienst­stellung des größeren Fährschiffes der Route Großenbrode—Gedser, der „The­odor Heuß", ist eine erhebliche Ver­stärkung des Durchgangsreiseverkehrs er­möglicht worden. So meldet die Bundes­bahn vom letzten Wochenende neue Re­kordzahlen. Etwa 2400 Personenautos und eine größere Anzahl von Omnibussen wurden befördert, fast 25000 Reisende benutzten die Fährverbindung über Grossenbrode Kai.

  • In den Hafen gefallen und gerettet - HP 6.9.1957
    ir. Am Mittwochmittag fiel der 6 jährige Sohn des Grenzschutzbeamten Labinski in der Nähe des Silos in den Hafen. Den Unfall bemerkte sofort der an den Bahngleisen arbeitende Erwin Blohs aus Großenbrode. Sofort sprang er dem Jungen nach und rettete ihn.
  • Internationaler Schmuggelring gesprengt - HP 30.5.1958

    at Seit einiger Zeit war der Zollfahn­dungsstelle Lübeck bekannt, daß über den Bahnhof Großenbrode Kai große Mengen Kaffee, Tee und Zigaretten aus Holland geschmuggelt wurden. Die Ermittlungen--ergaben, daß ein Holländischer D-Zug-Koch die „Ware" mitbrachte und in Großenbrode Kai an Mittelsmänner ver­teilte. Die Zollfahndung führte vor ei­nigen Tagen eine Razzia durch und konnte die meisten Mitglieder des Schmuggelringes in flagranti ertappen. In langen Verhören konnten die weiteren Zusammenhänge geklärt werden.

  • Jetzt rollt es wieder (Großenbrode Kai) - HP 30.4.1957
    1957 04 30 Jetzt rollt es wieder Grossenbrode Kai
  • Kappenfest der Bundesbahnbediensteten- HP 15.2.1952

    Zum ersten Mal nach dem Kriege wird im Rahmen der kulturellen Veranstaltungen von Eisenbahnern ein Kappenfest im Kurhaus Heiligenhafen am Sonnabend, dem 16.2.1952, im Rahmen einer geschlossenen Gesellschaft durchgeführt. Zu dieser Veranstaltung sind neben allen aktiven Bediensteten der zu dem Ortsverwaltungsbereich gehörenden Dienststellen die Pensionäre, die Rentner und Hinterbliebenen mit ihren Familienangehörigen herzlichst eingeladen.

  • Lokale Nachrichten - HP 28.2.1958
    1958 02 28 Lokale Nachrichten Schneewehen tuermen sich
  • Lütjenbrode umgangen - HP 16.12.1952

    Gestern benutzte der Triebwagen Hamburg - Großenbrode-Kai erstmalig die neue Umgehungstrecke bei Lütjenbrode. Die restlichen Bauarbeiten an der Strecke bis Großenbrode-Kai gehen ihrem Ende entgegen.

    1952 12 16 HP Luetjenbrode umgangen

  • Millioneninvestitionen für Großenbrode - HP 28.3.1952

    BundesbahnpräsidentDr.Schelp über die geplanten Verkehrsverbesserungen

    Oldenburg. Bisher hat die Bundesbahn für den Ausbau des Fährhafens Großenbrodeim Kreis Oldenburg 3,5 Millionen Mark ausgegeben.EineMillion davonkostete allein dieAusbaggerung des Hafens und der Fahrrinne. DieseMitteilungmachteder Präsident derEisenbahndirektion Hamburg, Dr. Schelp,amDonnerstag in Oldenburg.

    Nach Fertigstellung des 5000 Tonnen großen Fährschiffes „Deutschland" im nächsten Jahre will die Bundesbahn über die Strecke nach Großenbrode ein oder zwei Expreßzüge leiten. Gedacht ist an den Skandinavien-Italien-Expreß und an eine zweite Nachtverbindung von Hoek van Holland nach Kopenhagen. Als Vor­arbeit für die geplanten Verkehrsverbesserungen wird augenblicklich in Großenbrode mit einem Kostenaufwand von 1,8 Millionen Mark ein zweites Fährbett für die „Deutschland" ausgebaut. Eine Million Mark sind notwendig, um auf der Strecke Lübeck—Großenbrode in diesem Jahr bei Lütjenbrode eine Spitzkehre in der Streckenführung au beseitigen. Zwei Millionen Mark müssen für die geplante Um­gehungsbahn bei Neustadt ausgegeben wer­den, die bis zum Herbst 1953 fertiggestellt sein wird. Für die Verbesserung des.Oberbaues und die Schaffung von Überholungsgleisen auf den Bahnhöfen der Strecke Neu­stadt — Großenbrode sind nochmals vier bis fünf Millionen Mark erforderlich.

    Dr. Schelp hielt diese hohen Investitionen nicht für verfehlt, weil sie auch für die „Vogelfluglinie" ihre Aufgabe erfüllen können. Die Schätzungen der Baukosten für die ,.Vogelfluglinie" schwanken nach der Darstellung von Dr. Schelp zwischen 100 und 120 Millionen Mark. 28 Millionen Mark würde - allein eine Brücke über den Fehmarnsund kosten, wobei es noch zweifelhaft ist, ob in absehbarer Zeit die für den Bau einer Brücke erforderlichen 8—10000 Tonnen Stahl überhaupt verfügbar sind. Der Vorschlag der Bundesbahn, die Dä­nen möchten zur Verkürzung der Fahrzeit um etwa eine Stunde an Stelle von Gjedser künf­tig Rödby auf der Insel Laaland zum Ab­fahrtshafen wählen, läßt sich, wie Dr. Schelp erklärte, vorerst nicht verwirklichen, weil der Hafen von Rödby ständig versandet und die Kosten für die Baggerarbeiten höher sein würden als der Bau eines neuen Hafen» an günstigerer Stelle.

    Bis zum 1. März sind seit Eröffnung der Route Großenbrode — Gjedser im Mai vergan­genen Jahres mit dem dänischen Fährschiff rund 7000 Personenwagen in beiden Richtun­gen, 400 Lastkraftwagen und 900 Güterwagen befördert worden. Außerdem wurden 34000 Fahrgäste in beiden Richtungen gezahlt. Dr. Schelp wies darauf hin, daß eine vorsichtige Handhabung der Gütertarife und erheblich höhere Frachtsätze notwendig seien, um zu verhindern, daß der größte Teil des Eisenbahngüterverkehrs zwischen Deutschland und Skandinavien auf die Route Großenbrode -- Gjedser. abwandert. Nur so könnte die Zahl der Güterwaggons zugunsten des Autover­kehrs kleiner gehalten werden. Es habe sich gezeigt, daß der Rückstau der Güterwaggons auf der Route über Nyborg nur deshalb so groß ist, weil die Lastkraftwagen den Hauptteil der verfügbaren Ladefläche auf den Fähr­schiffen einnehmen. Die Bundesbahn glaubt, durch ihre Politik auf der Linie über Gro­ßenbrode den Verkehr über Nyborg—Korsör entlasten zu können. (dpa)

  • Mit 100 Stundenkilometern nach Großenbrode Kai - HP 11.05.1954

    Die eingleisige Eisenbahnstrecke Bad Schwartau - Neustadt, die jahrzehntelang ein ruhiges Dasein als Nebenstrecke führte, wird jetzt unter einem Kostenaufwand von 4 Millionen DM von der Bundesbahn zu einer Hauptstrecke ausgebaut.

    Im internationalen Verkehr nach Skandinavien über Großenbrode - Gedser sollen mit Beginn des Sommerfahrplans am 23. Mai sieben Expreßzüge über diese Strecke rollen. Heute fährt dort der Rom - Skandinavien-Expreß.

    In der knappen Zeit von nur drei Wochen werden zwischen Bad-Schwartau und Neustadt 22 Kilometer Gleise ausgewechselt, begradigt und durch lückenlos geschweißte Schienen auf Betonschwellen ersetzt. Außerdem sechs Brücken und Durchlässe verbreitert und verstärkt. Wenn diese Arbeiten termingemäß am 15. Mai beendet sind, können die Züge auf diesem Abschnitt statt 60 km/st 100 km/st fahren.

    Durch den Einsatz modernster Gleisbaumaschinen werden täglich 1500 Meter Schienen neu verlegt. Das ist zehnmal mehr als nach der alten Methode. 460 Mann arbeiten täglich 20 Stunden an der Baustelle.

  • Mit Bäder-Expreß nach Heiligenhafen - HP 26.1.1951

    Während der Badesaison 1951 wird die Bundesbahn einmal wöchentlich ihren Polsterzug auf der Strecke Kassel - Hannover - Hamburg - Neustadt - Heiligenhafen einsetzen. Der Zug, der am 28. Juni erstmalig fahren soll, nimmt 800 Personen auf.

  • Moderner Verkehr folgt dem Flug der Zugvögel - 2. Mai 1958
    1958 05 5 Moderner Verkehr folgt dem Flug der Zugvoegel
  • Neue Gäste in Heiligenhafen - HP 12.6.1951

    ms. 18 Kurgäste, sehr zufrieden und begeistert über die Beföerung mit Polsterwagen - dem Ostseesonderzug - sind aus der Umgebung von Braunschweig, Kassel und Hannover in Heiligenhafen eingetroffen. Der 1. Transport der Ferienreise G.m.b.H. Bielefeld traf am Donnerstag, d. 7. Juni, hier ein. Die Ferienreise G.m.b.H. Bielefeld wird laufen jeden Donnerstag mit einem Polsterzug (Ostseesonderzug) die Gäste aus dem Westen und Süden Deutschlands nach Heiligenhafen bringen. Mit Quartier und Verpflegung, die als sehr gut bezeichnet werden, sind die Gäste zufrieden. Auch für weitere Gäste, die Heiligenhafen erwartet, stehen gute Quartiere bereit und es wird alles getan werden, um den Gästen ihren Aufenthalt recht angenehm zu gestalten. - Die ersten Gäste der Ferienreise G.m.b.H. waren bereits zum Fest der Großen Bürgergilde am 8. Juni eingeladen. Die angekündigten Fahrten zum Feuerschiff Fehmarnbelt und die Fahrten in die Holsteinische Schweiz mit dem Autobus des Unternehmens Salaske lösten bei den ersten Badegästen besondere Freude aus. Sie sprachen Dank und Anerkennung aus für die Bemühungen, welche aufgewandt wurden, ihnen den Aufenthalt in unserer Badestadt so angenehm wie möglich zu machen. Möge der Wettergott viel Sonne bringen, damit die Gäste sich recht gut erholen und an die Zeit ihres Ferienaufenthaltes im Ostseebad Heiligenhafen noch lange nach ihrer Heimkehr zurückdenken.

  • Neue Gäste treffen ein - Lokale Nachrichten - HP 22.8.1950
    Am Sonntag trafen 178 Gäste in Heiligenhafen ein, davon 156 mit dem Sonderzug der "Ferienreise-GmbH."
  • Neue Pläne um die Vogelfluglinie - HP 21.8.1951

    Während die Bundesbahn sich mit Plänen beschäftigt, die einen evtl. Dammbau über den Fehmarnsund zum Ziele haben, hat Neustadts Bürgervorsteher Dr. Bracher im Landtag eine Debatte über eine Verbindung Fehmarns mit Wagrien durch einen Damm als Maßnahme der werteschaffenden Arbeitslosenfürsorge ausgelöst. Nach Berechnungen der Bundesbahn dürfte ein zu bauender Damm, der selbstverständlich eine zu überbrückende Durchfahrt für Seefahrzeuge erhalten würde, wesentlich billiger werden als eine über die ganze Sundbreite reichende Stahlbrücke. Außerdem würde man den Schwierigkeiten der Stahlbeschaffung aus dem Wege gehen und eine erheblich größere Anzahl von Erwerbslosen auf längere Zeit beschäftigen können. Sowohl Wirtschaftsminister Andersen sowie der ehemalige Ministerpräsident Abgeordneter Lüdemann haben die Vorschläge Dr. Prachers wärmstens unterstützt. Minister Andersen wies darauf hin, daß der Dammbau zwar eine Angelegenheit der Bundesbahn sei, daß aber bei seinem Zustandekommen mit namhaften Zuschüssen aus Landesmitteln zu rechnen sei.

    Es muß besonders darauf hingewiesen werden, daß sich die Dammpläne zunächst noch im Stadium erster Erwägungen befinden. - Schon die verhältnismäßig starke Strömung im Fehmarnsund, die sich bei einer Verengung des Sundes auf einen schmalen Durchlaß vervielfachen würde, dürfte dem Dammbau nicht geringe Schwierigkeiten in den Weg legen.

  • Neue Slipanlage Göttsch - HP 01.03.1957
    1957 03 01 Neue Slipanlage Goettsch
  • Neue Spitzenbeleuchtung der Eisenbahnzüge - HP 31.7.1956
    Ein neuartiges Zugspitzensignal, das sich in den letzten Jahren auf verschiedenen Nebenbahnstrecken der Bundesbahn gut bewährt hat, wird am 1: 8. ds. Js. auch auf zwei Strecken des Lübecker Raums, nämlich auf den Strecken Fehmarnsund — Orth (Fehm.) und Lübeck V bf — Lübeck- Schlutup eingeführt. Die Spitze eines Zuges oder Triebwagens wird bei Dunkelheit anstelle der bisher verwendeten 2 Laternen durch drei weiß leuchtende Laternen gekennzeichnet, die etwa in Form eines „A" angeordnet sind. Dadurch soll erreicht werden, daß bei parallelem Verlauf von Bahn und Straße oder bei sehr schrägen Kreuzungen entgegenkommende Eisenbahnfahrzeuge eindeutig als solche zu erkennen sind und nicht mit Straßenfahrzeugen verwechselt werden können. 
    Die Bundesbahn erhofft sich auch hiervon eine weitere Erhöhung der Verkehrssicherheit an den Bahnübergängen.
  • Neuer Gästetransport - Lokale Nachrichten - HP 15.8.1950
    Am Sonntag traf ein Sonderzug der Ferienreise G.m.b.H. wieder mit 200 Kurgästen in Heiligenhafen ein. Die Aussichten auf weitere Transporte werden von der Reisegesellschaft als äußerst günstig bezeichnet. In einer Besprechung mit dem Vorsitzenden des Bürger- und Verkehrsvereins äußerte sich der Leiter der Ferienreise G.m.b.H. dahin, daß mit einer guten Belegung unseres Bades bis weit in den September hinein zu rechnen sei. Auch das nächste Jahr dürfte nach Beurteilung des Reisebüros mit günstigen Abschlüssen gerechnet werden. Man erwartet, daß durch das bevorstehende Anlaufen der westdeutschen Industrie im nächsten Jahr ein verstärkter Reiseverkehr einsetzt. Es wird bereits daran gearbeitet, die nächstjährigen Ferienreisen auf einer neuen Kalkulationsbasis durchzuführen und zwar dahingehend, daß Reisekosten zu Gunsten der Zimmervermieter eingespart werden sollen.
  • Neuer Hochsilo - HP 25.8.1953

    ir. In den nächsten drei Jahren soll am Hafen ein neuer großer Silo neben den bereits vorhandenen entstehen. Dieses große Projekt wird von einer Genossenschaft verwirklicht werden. Es wird das Hafenbild wesentlich neu bestimmen und den jetzt schon regen Hafenbetrieb weiterhin fördern.

  • Noch 16 Wohnungen - HP 12.11.1954

    ir. Der Gastronom der "Deutschland", Stegmann, der für seine Angestellten bereits acht Wohnungen in Heiligenhafen errichtet hat, plant noch etwa 16 weitere Wohnungen zum gleichen Zweck zu schaffen. Auch sie sollen am Hansaweg entstehen. Es sind zweigeschossige Häuser mit je vier Wohnungen vorgesehen.

  • Nordische Eisenbahndirektoren heute in Großenbrode - HP 4.9.1951

    Am 3. September 1951 fand in Kopenhagen ein Treffen der Generaldirektoren der Dänischen, Schwedischen, Norwegischen und Finnischen Staatsbahnen statt. Im Anschluß an dieses Treffen ist ein Besuch der neuen Eisenbahnfähre in Großenbrode vorgesehen, um den Leitern der nordischen Staatsbahnverwaltungen einen persönlichen Eindruck von der neuen Fährroute zu vermitteln. - Der Verkehr auf der Eisenbahnfähre hat sich in den ersten vier Wochen gut entwickelt.

  • Paris - Stockholm in 32 Stunden - HP 16.11.1954

    Mehr Tempo im nächsten Fahrplan / Über vier Millionen Übernachtungen

    Kiel. In der Fremdenverkehrssaison von April bis September sind in Schleswig-Holstein über 4 Millionen Übernachtungen gegenüber 3,8 im Vorjahre gezählt worden. Dieser neue Höchststand wird auf die Werbung zurückgeführt, die das Wirtschaftsministerium mit einer Einladung auswärtiger Reisebürovertreter nach Schleswig-Holstein eingeleitet hatte. Auch die Regenversicherung hat sich positiv auf die Entwicklung des Fremdenverkehrs ausgewirkt, so stellt die Abteilung Verkehr im Wirtschaftsministerium fest.

    Zu der beabsichtigten Kreditaktion für das Fremdenverkehrsgewerbe äußerte sich der Leiter der Abteilung Verkehr in Kiel. Er sagte, in seinem Ministerium sei inzwischen ein ganzer Berg von Anträgen und Wünschen hierzu eingegangen. Die geplante „Kreditspritze" soll so rechtzeitig gegeben werden, daß sie Sich noch für die Saison 1955 auswirken kann. Die eingegangenen Anträge und Vorschläge werden zur Zeit ausgewertet.

    Für eine Vorverlegung der Schulferien im Sommer nächsten Jahres hat Sich der Landesfremdenverkehrsverband Nordmark in einer Eingabe an die Landesregierung ausgesprochen. Das Fremdenverkehrsgewerbe ist der Ansicht, daß die Sommerferien im Lande schon am 31. Juli abgeschlossen sein müßten, damit die Bäder und Kurorte Schleswig-Holsteins im August für Gäste aus denjenigen Bundesländern aufnahmefähig blieben, deren Schulen später Ferien haben. Die Unterkunftswünsche hätten Sich bei der bisherigen Ferienregelung von Mitte Juli bis Mitte August derart gehäuft, daß die Hotels und Pensionen viele Gäste abweisen mußten. Auch die Jugendherbergen seien nicht imstande gewesen, in der Hauptferienzeit den Strom der vielen Besucher aufzunehmen.

    Als beste Lösung sieht es der Verband jedoch an, wenn die Sommerferien in der Bundesrepublik unter Beschränkung der Ferien in den übrigen Jahreszeiten auf zwei Monate ausgedehnt würden, wie es im Ausland vielfach der Fall sei. In seiner Fremdenverkehrswerbung für das nächste Jahr will der Verband mehr als bisher die -Heilwirkung der schleswig-holsteinischen und norddeutschen Bäder hervorheben. Für diesen Zweck ist bereits eine „FibeI der Meeresheilkunde" herausgegeben worden, die für den erholungsuchenden Gast - gedacht ist. Ein ebenfalls neues Werk über die Grundlagen der Meeresheilkunde behandelt die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Heilfaktoren für die medizinische Fachwelt.

    Eine internationale Fahrplan-Konferenz in Budapest hat jetzt beschlossen, im Skandinavien-Verkehr auch 1955/56 wieder sieben internationale Zugpaare über die Fähre Großenbrode — Gjedser zu leiten. Während der Nordexpreß weiter über Flensburg verkehren soll, wird der Paris-Nyborg-Expreß im nächsten Fahrplanjahr über Großenbrode laufen. Er wird erstmals die Möglichkeit geben, in rund 32 Stunden mit nur einer Nachtfahrt von, Paris nach Stockholm zu kommen.

  • Pfingstfahrt mit der DB - HP 23.5.1952

    Die Geltungsdauer der Sonntagsrückfahrkarten zu Pfingsten ist wie folgt festgesetzt worden: Zur Hinfahrt vom 30.5., 12 Uhr, bis 2.6., 24 Uhr; zur Rückfahrt vom 31.5., 12 Uhr, bis 3.6., 24 Uhr. Die Ausgabe der Sonntagsrückfahrkarten bleibt auf die durch Aushang bekanntgegebenen Verbindungen beschränkt.

  • Polizeistunde bleibt - HP 16.07.1954

    ir. Das Polizeipräsidium lehnte den Antrag Heiligenhafens auf Verlängerung der jetzt festgesetzten Polizeistunde ab. In gleicher Weise wurde bei allen Badeorten verfahren. In der Begründung heißt es, daß es mit Rücksicht auf die ruheliebenden Badegäste geschah. Möglich jedoch sind Einzel-Genehmigungen auf Verlängerung. Davon wurde für 6 hiesige Hotels Gebrauch gemacht. Ihre Polizeistunde reicht bis 2 Uhr nachts, damit sie die Möglichkeit haben, die Gäste der letzten Nachtfähre von Skandinavien abzufertigen.

  • Rangierunfall in Neustadt - Heiligenhafener Post 25.7.1958
    1958 07 25 Rangierunfall in Neustadt
  • Ratsnachlese - HP 10.5.1957
    ir Aus der letzten Stadtverordnetensitzung gebem wir noch folgendes bekannt: Der Schutt-Abladeplatz am Bahnhof wurde vom Stv. Koßler angesprochen. Der Bürgermeister erklärte darauf, daß die Angelegenheit schon in den Ausschüssen behandelt wurde und daß man ernstlich gewillt ist, eine Uferbefestigung zum Schutze der Fahrrinne vor Verschmutzung zu schaffen. Er hoffe, es könne noch im Laufe des Sommers dazu kommen. Mit Steinplatten wolle man die 'Böschung abschirmen und denke weiter unten evtl. auch an Faschinenbau. Ein Teil der Steine dazu set schon geschlagen, ein weiterer aber müsse jetzt noch dazukommen.
    Die Bahnhofstoiletten kamen auch zur Sprache. Stadtrat Schmütsch berichtete, dam die Stadt sich um eine Verbesserung der Anlage an die Bahn- gewendet habe, jedoch die Antwort erhalten habe, daß von hier aus dazu keine Möglichkeit bestehe, sondern man sich an die Bundesbähndirektion in Hamburg zu wenden habe. Die Frage der sanitären Anlagen im Bahnhof ist schon alt und taucht immerc wieder in den Sitzungen auf, ohne daß bisher eine Abänderung geschaffen werden konnte.
  • 1974 05 28 Reisezugverkehr zwei drittel eingeschraenkt sw
  • Rekordsonntag am Grossenbroder-Kai / Veraenderung am Kai - Heiligenhafener Post 4.7.1958
    1958 07 04 Rekordsonntag am Grossenbroder Kai Veraenderung
  • Repräsentant deutschen Fleißes - HP 12.5.1953

    Ab 17. Mai täglich drei Doppelfahrten zwischen Großenbrode und Gedser

    Am Sonnabend wurde das neue Fährschiff der Bundesbahn "Deutschland" in Anwesenheit des Bundespräsidenten Prof. Heuß dem Verkehr übergeben. Landrat Dr. Rohwedder und Kreispräsident Panitzki begrüßten den hohen Gast am äußersten Zipfel unseres Kreises. Anschließend nahmen der Bundespräsident und eine große Anzahl weiterer Gäste an der Jungfernfahrt der "Deutschland", die während der Fahrt von Booten des Grenzschutzes flankiert war, teil.

    Zu einer Besichtigungsfahrt hatte die Bundesbahn am Sonntag eingeladen. Ein langer Sonderzug, der von Hamburg abgelassen war, brachte etwa 500 Gäste nach Großenbrode Kai, die sich in den geräumigen Salons der Hochsee-Fähre recht schnell heimisch fühlten.

    Ministerialdirektor Dr. Ing. N. h. Walther, Präsident der Bundesbahndirektion Hamburg, begrüßte die Gäste und gab in seiner Ansprache dem Wunsche Ausdruck, daß über den verkehrstechnischen Fortschritt hinaus die neue Fährverbindung auch eine Verbindung zum Verstehen der Völker untereinander sein möge.

    Was dem Reisenden an Gastlichkeit auf der "Deutschland" geboten wird, dürfte selbst höchsten Ansprüchen gerecht werden. Elegante Restaurants, Speisesäle, Salons und Promenadendecks bieten Bequemlichkeiten, die die Seefahrt zum Höhepunkt der Reise werden lassen. Viel zu schnell werden die 3 Stunden auf See vergehen, die die Deutschland von Großenbrode nach Gedser benötigt. Die Ausstattung der Aufenthaltsräume ist von erlesenem Geschmack und ein beredtes Zeugnis deutschen Könnens. Gemälde von Meisterhand beleben die Wandflächen, werben für die Schönheit holsteinischen Landes und weisen eindrucksvoll auf die Eigenart deutscher Städte hin.

    In Zahlen betrachtet zeigt sich das Schiff wie folgt:

    Länge 114 m, Breite 17,5 m, Seitenhöhe bis Bootsdeck 14.55 m, Tiefgang 4.50 m, Deplacement ca. 4900 t, BRT ca. 4100 t, Höchstgeschwindigkeit 17,5 sm. Der Schiffsführung stehen die modernsten nautischen Geräte zur Verfügung.

    Das Schiff hat direkten Doppelschraubenantrieb. Es hat zwei 8-zylindrige umsteuerbare MAN-Dieselmotoren von je 2750 PS. Als Hilfsmaschinen vier Diesel-Aggregate von je 500 PS. Form und Konstruktion (Eisenverstärkungen) werden das Schiff in die Lage versetzen, auch bei vereistem Fahrwasser den Betrieb lange aufrechtzuerhalten (Konstruktion nach Eisbrecherart). Das Schiff ist mit einem Bug- und Heckruder ausgerüstet, wodurch ein Höchstmaß an Manövrierfähigkeit erreicht wird.

    Heck und Bug sind aufklappbar. Eisenbahnwagen und Kraftfahrzeuge können also wahlweise über Bug oder Heck übernommen oder abgesetzt werden. Auf den drei Gleisen des Bahndecks können zehn D-Zug-Wagen oder 24 Güterwagen sowie zusätzlich einige Personenkraftwagen untergebracht werden. Wenn keine Eisenbahnwagen an Bord sind, ist Platz für schätzungsweise 110 Personenkraftwagen vorhanden. Das Schiff ist gleichzeitig in der Lage, pro Überfahrt 1000 Passagiere aufzunehmen.

    Gemeinsam werden die Fährschiffe "Deutschland" und "Danmark" mit Beginn des Sommerfahrplans (17.5.1953) täglich insgesamt drei Doppelfahrten zwischen Großenbrode und Gedser durchführen, von denen die "Deutschland" zwei und die "Danmark" eine übernehmen wird. Erstmals werden dann ganze Reisezüge direkt von Westdeutschland nach Dänemark übersetzen.

    Auch auf dänischer Seite sind für alle Fährfahrten gute Anschlüsse mit schnellen Zügen vorgesehen.

    Unabhängig von diesem unter dem Druck der Verhältnisse eingeschlagenen neuen Weg gehen die Bestrebungen um die Verwirklichung der "klassischen Vogelfluglinie" weiter. Der Gedanke lebt und wird sicherlich eines Tages in die Tat umgesetzt werden, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind.

  • Richtfest - HP 24.1.1958

    gab es dieser Tage an der Königsberger Straße. Das vierte Eisen­bahner-Wohnhaus, durch die Wohnungs­baugesellschaft Schleswig-Holstein er­richtet ,war so weit. Hier entstehen zum Frühjahr bezugsfertig acht neue Wohnun­gen für Bundesbahnbedienstete der Fähr­schiffe.

  • Sansibar - Filmaufnahmen in Heiligenhafen im Mai 1961

     

    1961-05-14_Filmaufnahmen_in_Heiligenhafen-Sansibar

    Zeitungsartikel Heiligenhafener Post vom 14. Mai 1961

  • Schnellzüge Hamburg - Großenbrode ? - HP 16.2.1951

    Wie aus Hamburg gemeldet wird, werden mit der Eröffnung der Fähre Großenbrode - Gedser wahrscheinlich auf der Strecke Hamburg - Großenbrode zwei Schnellzüge am Tag verkehren. Die Züge sollen Anschluß an die ab Hamburg fahrenden Fernzüge und an die Schiffsverbindungen haben.

  • Seebohm will auch andere Laender an der Vogelfluglinie interessieren - HP 5.4.1957
    1957 04 05 Seebohm will auch andere Laender an der Vogelfluglinie interessieren
  • Straßenverkehr - HP 30.07.1954

    Am Aufschwung des Straßenverkehrs im gesamten Gebiet unserer Bundesrepublik nimmt auch Heiligenhafen Anteil. Zum Durchgangsverkehr nach Fehmarn und zum Verkehr nach anderen nahen und fernen Zielen ist außerdem noch seit Bestehen der Fährverbindung Gjedser - Großenbrode-Kai der nordische Besucherstrom hinzugekommen. Will man diesen Gesamtverkehr in Heiligenhafen beobachten, so wählt man am besten einen Standort, der zu diesem Zwecke besonders geeignet zu sein scheint. Das ist wohl der Fall bei der Straßenkreuzung an der Tankstelle Petersen, wo Bergstr., Schmiedestr., Oldenburger Chaussee und Lütjenburger Weg eine Kreuzung bilden.

    Am Dienstag, dem 27. Juli 1954, fuhren von 15-16 Uhr (also in einer Stunde) über diese Kreuzung 105 PKW´s, 22 LKW´s 4 Omnibusse, 2 Trecker und 11 Motorradfahrer, insgesamt 144 motorisierte Fahrzeuge, also in 10 Minuten 24 Fahrzeuge. Mag auch dieser Nachmittagsstunde der Verkehr im Vergleich zu anderen Tages- und Nachtstunden stark sein, so dürfte man dennoch annehmen, daß der Gesamtverkehr bei Tag und bei Nacht, in 24 Stunden, wenn auch nicht 24 mal 144 = 3 456 Fahrzeuge, so doch wohl mindestens ca. 2 000 Fahrzeuge, über diese Kreuzung rollen läßt. Nur drei mit Pferden bespannte Wagen überquerten die Kreuzung. Das Pferd, der starke Freund des Menschen, der uns besonders in Notzeiten treu geholfen hat, tritt mehr und mehr in den Hintergrund. Dazu belebten in oben genannter Stunde 57 Radfahrer diese Straßenstelle, außerdem 172 Personen, die zu Fuß über die Kreuzung eilten, die dem eiligen Kraftfahrer gleichsam als eine veraltete Form der Fortbewegung und als störendes Hindernis erscheinen. Immerhin dürften wohl ca. 2 000 Fußgänger in 24 Stunden über diese Stelle laufen, also etwa der vierte Teil der Einwohnerschaft Heiligenhafens, außerdem wohl ca. 600 Radfahrer, die allen Grund haben, sich an dieser Kreuzung vorzusehen.

    Legen in Großenbrode-Kai die Fährschiffe "Deutschland" und "Danmark" an, so dauert es nicht lange, bis die nordischen Gäste kolonnenweise Heiligenhafen durchfahren und am Südende der Stadt den Chausseeberg nach Oldenburg hinaneilen, indem man den Vordermann noch zu überholen versucht. Doch auch jene sind unter ihnen zu finden, die keine Eile haben, in Heiligenhafen haltmachen, sowohl bei der Einfahrt nach Westdeutschland als auch bei der Rückkehr in ihre Heimat in unserer Stadt übernachten und ruhig und beschaulich ihres Weges ziehen, nachdem die nordischen Kronen, in Deutsche Mark verwandelt, verausgabt sind. S.

  • Tychsen Vogelfluglinie muss ausgebaut werden - HP 29.9.1978
    1978 09 28 Tychsen Vogelfluglinie muss ausgebaut werden
  • Um aktuelle Fragen - HP 9.3.1951

    Auf Einladung des Bürger- und Verkehrsvereins sprachen am Dienstagabend Bürgermeister Matz und Bürgervorsteher Jaek vor einem kleinen Kreis, der sich aus führenden Persönlichkeiten des Handels, des Handwerks und des Gaststätten- und Beherbergungsgewerbes zusammensetzte, zu denen sich auch der geschäftsführende Aeltermann der Großen Bürgergilde eingefunden hatte. Es galt vor allem die Frage zu lösen, ob und wie weit die neue Fährverbindung Großenbrode - Gedser das Wirtschaftsleben Heiligenhafen befruchten könne.

    In einem längeren Vortrag sprach Bürgervorsteher Jaek, der in seiner Eigenschaft als Kreispräsident an allen maßgeblichen Besprechungen teilnahm. Es steht fest, so führte er u. a. aus, daß Großenbrode endgültig als Hafen bestimmt und Travemünde fallen gelassen ist. Die beteiligten Eisenbahnen, sowohl in Dänemark wie in Deutschland rechnen mit einer starken Inanspruchnahme des Fährbetriebes auch von Norwegen aus, da vermutlich ein großer Teil des bisher über Warnemünde geleiteten Verkehrs auf die neue Linie abwandern werde. Wenn auch die hiesigen Wirtschaftskreise sehr daran interessiert seien, den Durchgangsverkehr durch unsere Stadt zu leiten, so sei doch nicht damit zu rechnen, daß das auf die Dauer möglich sein werde, da schätzungsweise ein Durchgang von täglich 1000 Personen zu bewältigen sei. Außerdem plane die Bundesbahn die internationale Verkehrsstraße E4 durch eine Straße nach modernsten Gesichtspunkten, die auch dem Güterverkehr über die später zu errichtende Vogelfluglinie gewachsen sein muß. Jede Behelfslösung werde von der Bundesbahn abgelehnt. Für 78 Beamtenfamilien (12 Paßbeamte, 22 Zoll-, 44 Bahnbeamte) müsse Wohnraum geschaffen werden.

    Persönliche Rücksprachen mit maßgeblichen Baufachverständigen konnte Kreispräsident Jaek zu dem Ergebnis führen, daß die Bundesbahn versprach, sich auf die Heranführung von Spezialisten zu beschränken, alle anderen Arbeitskräfte jedoch aus dem Kreise Oldenburg heranzuziehen, so daß mit einer erheblichen Entlastung des Arbeitsmarktes zu rechnen ist.

    Bürgermeister Matz betonte in seinen Ausführungen, daß sich die Stadtverwaltung in jeder Weise bemühe, alle Möglichkeiten zur Einschaltung der hiesigen Wirtschaft auszunutzen. Zunächst sei man auf Raumsuche zur Unterbringung des Baubüros. Haus Strandperle soll zunächst empfohlen werden. Auch Wohnungsbauten hofft der Bürgermeister nach Heiligenhafen zu bekommen, außerdem soll alles darangesetzt werden, wenigstens für die erste Zeit den Verkehr durch unsere Stadt zu leiten und auch später einen Teil des Personenverkehrs durchzuschleusen. Die scharfe Ecke Mühlenstr. - Thulboden soll durch die Verlegung der Fahrbahn im Auslauf Mühlenstraße beseitigt werden. Der Thulboden soll Bürgersteige erhalten...

  • Unabsehbare Folgen - HP 24.5.1957
    hätte ein böser Streich haben können, den bis jetzt noch unbekannte Täter ausführten. Ein Schnellzug, der am 20.5. die Strecke Lütjenbrode— Heiligenhafen befuhr, stieß gegen 11.45 Uhr auf oein Hindernis. Vier Steine im Gewicht von je etwa 1-—2 kg waren auf die Schienen gelegt worden, Zwei Steine wurden überfahren ehe der Zug zum Halten kam. Nach Beseitigung des Hindernisses konnte die Fahrt mit 6 Minuten Verspätung fortgessetzt werden. Die Bevölkerung wird gebeten, die Fahndung nach den Tätern zu unterstützen und etwaige Wahrnehmungen zur Anzeige zu bringen.
  • Unsere neuen Wohnungen - HP 18.03.1955

    ir. Die Neubauten der Bundesbahn an der Postlandstraße sind jetzt in 4 Blocks mit 32 Wohnungen bezogen. Der 5. Block ist mit weiteren 8 Wohnungen ist im Bau.

    Von den Nebenerwerbs-Siedlungen in Strandhusen sind jetzt im ganzen 10 bewohnt. 2 weitere werden demnächst besetzt werden. Hier fanden Fischerfamilien nette Eigenheime.

    Alle 22 neuen Wohnungen an der Lerchenstraße im 2. Bauabschnitt der Fischersiedlung sind inzwischen auch bezogen worden.

  • Unternehmer fordern Bau der Belt Bruecke - HP 26.9.1978
    1978 09 26 Unternehmer fordern Bau der Belt Bruecke
  • Verkehrsunfälle - HP 25.10.1955
    1955 10 25 HP Verkehrsunfälle Teil 1
    1955 10 25 HP Verkehrsunfälle Teil2
  • Verschönerung unseres Bahnhofes - HP 9.2.1951

    Mit Unterstützung unseres Bürger- und Verkehrsvereins und der Kurverwaltung hofft die hiesige Dienststelle der Bundesbahn, bis zur Eröffnung der Badesaison eine Reihe von Verbesserungen am Bahnhof durchführen zu können. So ist beabsichtigt, die Tür zum Empfangsgebäude durch eine neue, würdigere zu ersetzen jund an seiner Außenfront wieder eine Normaluhr einzubauen. Auch die Toilettenanlage soll modernisiert und anstelle der Pumpe soll eine Trinkwasseranlage mit Druckwasser geschaffen werden. - Mit der Verwirklichung dieser Pläne würde die Bundesbahn zu ihrem Teil zu den Bemühungen der Kurverwaltung und des Bürger- und Verkehrsvereins beitragen, die Einrichtung unseres Ostseebades auf allen Gebieten zu verbessern.

  • Vogelfluglinie - ein 100 Jahre alter Plan- HP 10.2.1953

    Wieder brachte der Heiligenhafener Winterabend seinen Hörern mit dem Vortrag, für den Rektor i.R. Böttger gewonnen wurde, eine reiche Veranstaltung. Der Sprecher, der sich mit den verschiedenen Projekten der Vogelfluglinie als der geraden Straße Skandinavien - Hamburg befaßte, entwickelte seinen Vortag von dem Küstenstreifen, der sogen. Mahbrüch aus, der heute unseren Bahnhof trägt. Das Hin und Her, das dem Bahnbau Oldenburg - Heiligenhafen voranging, wurde deutlich. Es zeigte u.a. auch die Mühen auf, die schon damals aufgewendet wurden, Fehmarn mit dem Festland zu verbinden - aber auch solche, die sich gegen einen Damm- bezw. Brückenbau im Fehmarn-Sund richteten. Handelskammern und Nautische Vereine wurden um Gutachten ersucht und entschieden sich für die Wünsche Heiligenhafens, das den Grund als Schiffahrtsweg offenzuhalten sich bemühte. Wie sehr diese Wünsche berechtigt waren, zeigt die Zahl der Schiffe, die 1888 den Sund passierten. Es waren 1380, die den gefahrlosen Binnenweg der Außenroute vorzogen.

    Sich endgültig der Vogelfluglinie zuwendend, zeigte Böttger zunächst das im Kröhnkeplan 1864 vorgeschlagene Projekt einer geraden Verbindung Kopenhagen - Hamburg auf, beleuchtete dann die Verkehrslage in Dänemark und kam zu dem Schluß, daß die Verwirklichung der Vogelfluglinie für Dänemark zur Notwendigkeit geworden sei.

    Mit besonderem Interesse verfolgte die Hörer-Gemeinde den Ausführungen des Vortragenden, in denen er sich mit den von Heiligenhafen ausgehenden Bemühungen um eine direkte Verbindung nach dem Norden befaßte. Im Jahre 1911 trat der Bürger- und Verkehrsverein unter Leitung von Dr. Sähn mit einem Vorschlag an maßgebende Stellen heran und im gleichen Jahre erläuterte Heiligenhafens Bürgermeister im Deutsch-Dänischen Komitee den Vorschlag Heiligenhafens: Eine direkte Bahn Oldenburg - Heiligenhafen mit Endung westlich der Stadt in der Gegend des Hohen Ufers oder des westlichen Binnensees, dann Fährfahrt westlich um Fehmarn herum nach Rödby.

  • 1957 04 16 Vogelfluglinie kostet 180 Millionen DM

    Heiligenhafener Post 16.4.1957

  • Vogelfluglinie Lübeck - Fehmarn - HP 17.02.1950

    Landrat Dr. Rohwedder kündigte vor dem Kreistag den Ausbau der geplanten Vogelfluglinie Lübeck - Fehmarn an. Zur Vorbereitung des Planes soll sich eine dänische Kommission bereits in West-Deutschland befinden. Nach ihrer Fertigstellung wird die Vogelflugline die direkte Verbindung zwischen Deutschland und Skandinavien sein.

  • Vogelfluglinie muß kommen ! - HP 6.9.1957
    1957 09 06 VOGELFLUGLINIE muss kommen
  • Vogelfluglinie und Bundesbahn - Heiligenhafener Post 15.7.1958


    at In der letzten Zeit sind von verschie­denen Seiten Stellungnahmen zur „Vo­gelfluglinie" abgegeben worden. Inter­essant dürfte es sein, einmal von Seiten der der Bundesbahn etwas über das ge­plante Großprojekt zu erfahren. Auch für Heiligenhafen sind dabei einige Aspekte wichtig, obwohl die Linienfüh­rung der Bahn unseren Ort nicht be­rührt.

    Dabei dürfte es zunächst interessieren, daß die meisten Bediensteten der Bun­desbahn nach Fertigstellung der neuen Bahnlinie bis Puttgarden noch weiter in Heiligenhafen wohnen bleiben werden. Vielleicht käme für einige als neuer Wohnort Burg in Frage. Für das see­männische Personal wird auch mit Putt­garden gerechnet. Puttgarden wird in den nächsten Jahren den gleichen Weg vom unbekannten Dorf zum weltbekannten Bahnhof und Fährhafen gehen, wie ihn Großenbrode einst beschreiten mußte. Und was wird nach 1964 aus Großenbrode? Nun, solange das gesamte Projekt der neuen Linienführung über Puttgarden nicht fertig ist, wird Großenbrode Kai weiterhin Angelpunkt des Skandinavien-Verkehrs bleiben.

    Auch nach Fertigstellung von Straße und Bahnlinie wird Großenbrode am Puls der neuen Verkehrsader bleiben. Nördlich des Bahnhofes soll die ein­gleisige Strecke direkt nach Norden wei­tergeführt werden, um kurz danach mit dem Anstieg zur Sundbrücke zu beginnen. Auf der westlichen Seite des Dorfes wird die Straße wahrscheinlich auf ei­nem flachen Damm über die kleine Bucht führen, um sich einige Kilometer hinter Großenbrode mit der Bahnlinie zu ver­einen. In 20 Meter Breite wird es dann über die fast 900 Meter lange Brücke gehen. Große Dammaufschüttungen wer­den nötig sein, um die Sundbreite auf beiden Seiten zu verkürzen. Für die, Straße ist eine Breite: von 14 und für die Bahnlinie eine solche von 6 Metern vor-(gesehen. Beide werden in etwa 30 m Höhe über den Sund führen, wobei die lichte, Höhe der Brücke vom Wasserspiegel aus 23 Meter betragen wird.

    Für die Bauern dürfte es wichtig sein, zu hören, daß kein geringerer als Bun­desminister Dr. Seebohm kürzlich er­klärt haben soll, daß im Industriezeit­alter nicht noch mehr Land verloren­gehen dürfe. Straßenbau und Bundes­bahn trachten danach, alle Härten zu vermeiden, die bei der Linieführung ent­stehen könnten. Es würden auch keine uferlosen Forderungen gestellt werden und Kulturland müsse weitgehend ver­schont bleiben.

    Die Bundesbahn hält die Frage der Landbeschaffung für so wichtig, daß ein Sonderdezernat für die Beschaffung des erforderlichen Bodens eingerichtet wird. Das Dezernat wird in einigen Wochen zu arbeiten beginnen und dabei recht sorgfältig und sogar zurückhaltend die Wünsche der Bundesbahn den Landbe­sitzern vortragen.

    Nachdem die finanziellen Schwierig­keiten aus dem Wege geräumt wurden, kann an die Verwirklichung des Pro­jektes gegangen werden. Die Vorberei­tungen dafür laufen auf Hochtouren. Für den Bauplan der Sundbrücke soll allerdings noch ein Ideenwettbewerb aus­geschrieben werden.

    Im Frühjahr 1959 soll es richtig los­gehen. Bis dah,in will man alle Einzel­heiten gekFärt und die Pläne bis ins kleinste Detail fertiggestellt haben.

  • Werbung auf der "Deutschland" - HP 4.8.1953

    ir. Es wurde inzwischen bemängelt, daß unser Bad in Großenbrode nicht genügend Propaganda für sich mache. Dazu wird festgestellt, daß genügend Prospekte von Heiligenhafen auf dem Fährschiff "Deutschland" ausliegen.

  • Wieder neue Gäste eingetroffen - HP 26.6.1951

    ms. Die Ferienreise G.m.b.H. Bielefeld hat am 21 Juni wiederum 32 Gäste nach Heiligenhafen gebracht. Bei strahlendem Sonnenschein sind die Badegäste in unserem Ostseebad angekommen und wir wünschen ihnen und allen hier schon weilenden Gästen weiterhin viel Sonne und gute Erholung

  • Wir reisen jetzt angenehmer - HP 18.4.1958

    at Ab Montagnacht ist ein „Oberbauzug" der Bundesbahn dabei, die Nahtstellen der Schie­nen der Strecke zwischen Heiligenhafen, und Lütjenbrode zu verschweißen. Da die Arbeit nur nachts durchgeführt wird, muß der stän­dige Personalzug für die Fähren augenblick­lich durch einen Bus ersetzt werden.

    Durch das Zusammenschweißen der Schienen­enden wird erreicht, daß die bekannten „Ram-tatam-Stöße" der Waggons wegfallen und der Reisende angenehmer über die Strecke glei­ten kann.

  • Wird die "Vogelfluglinie" Wirklichkeit - HP 09.11.1954

    Der Beschluß der schwedischen Staatsbahnen, den Verkehr zwischen Trelleborg und Saßnitz durch den Bau einer viergleisigen Zugfähre zu intensivieren, hat in Dänemark und Westdeutschland große Aufmerksamkeit erweckt. Auf einer mehrtägigen Besprechung in Lübeck haben nun Vertreter der Deutschen Bundesbahn und der dänischen Staatsbahnen die Frage erörtert, welche Maßnahmen notwendig sind um den Gedanken der "Vogelfluglinie" als Hauptverkehrsweg zwischen Skandinavien und Mitteleuropa über Westdeutschland verwirklichen zu können.

    Die deutschen und dänischen Experten sind durch den Beschluß der schwedischen Eisenbahn vor folgende Situation gestellt worden: Noch vor dem Bau der neuen Fähre, die 20 Millionen schwedische Kronen kosten soll, wird nach den Beschlüssen der Budapester Fahrplankonferenz der durchgehende Zugverkehr zwischen Trelleborg und Saßnitz nach München durch die Sowjetzone aufgenommen. Das erste Zugpaar wird vermutlich schon im Sommerfahrplan enthalten sein. Diese neue Linie soll den Skandinaviern eine schnellere Verbindung nach Süddeutschland, Österreich, Italien und Jugoslawien ermöglichen, wobei vorausgesetzt wird, daß die Züge in der Sowjetzone normale D-Zug-Geschwindigkeit erhalten.

    Demgegenüber sind Bundesbahn und dänische Staatsbahn stark daran interessiert, die gegenwärtige Verbindung Gjedser - Großenbrode auszubauen oder was der "Vogelfluglinie" entspräche, eine neue Fährverbindung zwischen Puttgarden auf Fehmarn und Rödby Hafen zu schaffen. Voraussetzung wäre, auf deutscher Seite eine feste Verbindung über den Fehmarnsund, auf dänischer Seite eine Brücke über den Oeresund zu bauen. Der gegenwärtige westdeutsche Fährhafen Großenbrode ist unzulänglich. Wenn der Verkehr nach dem Norden über Dänemark verstärkt werden soll, müßte der Hafen ausgebaut werden. Die Kosten würden ungefähr 16 Millionen DM betragen.

    Die Vorteile der "Vogelfluglinie" umriß Generaldirektor Therkelsen von den dänischen Staatsbahnen mit folgenden Worten: "Die Fährverbindung Gjedser - Großebrode, 72 Kilometer lang, erfordert eine Fahrzeit von drei Stunden. Auf der Route Rödby - Puttgarden auf Fehmarn, 18 Kilometer lang, verkürzt sie sich auf 50 Minuten. Sobald die Bundesbahn die Arbeit zur Verwirklichung der Idee aufnimmt, folgt Dänemark auf dem Fuße. Die Kosten werden sich, soweit sie auf die dänischen Staatsbahnen entfallen, auf rund 40 Millionen Mark belaufen." Therkelsen betonte, auf deutscher Seite herrsche volles Einverständnis und der Wille, lieber größere Kosten auf die Ideallinie auf sich zu nehmen, als viele Millionen in den Ausbau des Hafens von Großenbrode zu stecken, der trotzdem ein Provisorium bleiben würde. Wenn die deutsch-dänischen Besprechungen zu einem Uebereinkommen führten, könne man damit rechnen, daß ein fast 50 Jahre alter Traum der Verkehrsfachleute sehr bald Wirklichkeit werde.

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